Verkehrssündern geht es an den Kragen

Verkehr Vier Blitzersäulen bei Hirschfeld installiert

Mit vier Super-Blitzer-Säulen hat der Kreis Zwickau Rote-Ampel-Sündern den Kampf ansagen. Die Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt. Foto: Andreas Wohland

Hirschfeld. Bei roter Ampel schnell drüber huschen, wird an der Kreuzung der A72-Anschlusstelle Zwickau-West, der Lengenfelder Straße und der Staatsstraße S 293 schon in wenigen Tagen teuer. Der Kreis Zwickau hat dort jetzt eine hochmoderne Überwachungsanlage installieren lassen.

Gleich vier auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Blitzersäulen lassen eine Komplettüberwachung des gesamten Kreuzungsbereiches zu. Dort ist es in der Vergangenheit immer wieder zu zum Teil schweren Unfällen gekommen. Ursache waren meist überhöhte Geschwindigkeit und Missachtung des Ampelrots.

Ein Expertenteam der Herstellerfirma hat die Anlage jetzt an die konkreten Bedingungen vor Ort angepasst. Sobald alles reibungslos funktioniert, kann das zuständige Eichamt anrücken und die Blitzer überprüfen. Das soll nach derzeitigem Stand am 23. November erfolgen. Unmittelbar danach werden die vier Säulen scharf geschaltet.

Die Kosten für die Anlage belaufen sich insgesamt auf rund 310.000 Euro. Hinzu kommen Betriebskosten, die pro Jahr mit gut 40.000 Euro zu Buche schlagen. Dem gegenüber erwartet der Landkreis Zwickau von der Superblitzer-Kreuzung jährlich Einnahmen in Höhen von schätzungsweise 240.000 Euro.



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