Weniger Wasserratten in den Schwimmbädern

Bilanz Einbruch bei den Besucherzahlen in Crimmitschau

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Foto: Getty Images/iStockphoto/Nanthm

Crimmitschau. Bei den Verantwortlichen in den Freibädern in Crimmitschau gibt es ganz lange Gesichter: Sie müssen in der abgelaufenen Saison einen Einbruch bei den Besucherzahlen verkraften.

"Die Saison war aufgrund des Wetters nicht gut. Diese Situation betrifft alle Badbetreiber gleichermaßen", sagt Cornelia Ey aus dem Oberbürgermeister-Büro im Rathaus in Crimmitschau. Sie hat vor wenigen Tagen eine erste Statistik zur Entwicklung der Besucherzahlen und der Einnahmen vorgelegt.

Im Sahnbad haben 19.958 Besucher ein Ticket gelöst. In den letzten Jahren konnten 26.000 Besucher (2016) und 31.474 Besucher (2015) begrüßt werden. Im Freizeit- und Erlebnisbad im Ortsteil Mannichswalde waren in diesem Jahr nur 16.511 Besucher. Das ist deutlich weniger als in den Vorjahren. 2016 wurden 21.803 Besucher begrüßt. 2015 waren es 27.989 Gäste.

Weniger Gäste bedeutet weniger Einnahmen

Durch den Einbruch bei den Besucherzahlen gibt es auch weniger Einnahmen: Sie belaufen sich im Sahnbad auf 36.700 Euro (2016: 41.600 Euro) und im Freizeit- und Erlebnisbad in Mannichswalde auf 33.900 Euro (2016: 41.000 Euro). Die Verantwortlichen im Rathaus müssen nun nach Lösungen suchen, um das Defizit in der Kasse zu decken.

Zu den Höhepunkten in der Saison gehörten die Eröffnung des Beachvolleyballplatzes, welcher mit Unterstützung von engagierten Einwohnern angelegt wurde, und das Badfest in Mannichswalde. Die Spenden, die zum Badfest gesammelt werden konnten, sollen in ein neues Wasserspielgerät für die Kinder investiert werden.

Interessant ist auch ein Blick auf die Tage mit den höchsten Besucherzahlen. Das waren der 21. Juni im Sahnbad (1123 Besucher) und der 1. August in Mannichswalde (945 Besucher).