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Werdau: Durch "entschärfte" Kurve rollt's nun besser

STRASSENBAU Abschnitt der B 175 imStadtzentrum mit gut zwei Monaten Verspätung fertig

Werdau. 

Werdau. Kurz und bündig sowie ohne lange Reden wurde am letzten Freitag der neue Abschnitt der B 175 zwischen dem Gedächtnisplatz und der Theodor-Körner-Straße für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Die bisherige abbiegende Hauptstraße ist einer "flüssigen" Kurve gewichen, weshalb es vor allem der Schwerverkehr auf seinem Weg durch Werdau um einiges leichter hat. Bisher mussten sich die Brummifahrer in der alten Kurve immer auf den mitdenkenden Gegenverkehr verlassen. Angepasst an die neue Kurve wurden die Zufahrt aus Richtung des Fachmarktzentrums "Schwalbe"/Zwickauer Straße und die Einmündung Theodor-Körner-Straße.

Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Euro

Für den Ausbau der rund 170 Meter Bundesstraße entstanden Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Euro. Davon trägt der Bund um die 720.000 Euro, die Stadt Werdau ist mit 380.000 Euro für die Arbeiten am Gedächtnisplatz dabei. Auf die Wasserwerke Zwickau entfallen 400.000 Euro auf die Stadtwerke Werdau 125.000 Euro. Nicht in dieser Rechnung enthalten sind die Arbeiten auf den knapp 130 Metern zwischen der Theodor-Körner-Straße und der Gneisenaustraße - die Erneuerung der dortigen Leitungen kosten 150.000 Euro - und der Abriss der ehemaligen Lehrwerkstatt der "Massi" im Jahr 2019 auf dem Areal gegenüber der Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Für den Abbruch waren noch einmal 430.000 Euro notwendig.

Allerdings sind die Arbeiten im gesamten Bereich der B 175 zwischen der Gneisenaustraße und dem Gedächtnisplatz noch nicht ganz angeschlossen. Seit Montag regelt eine Baustellenampel den Verkehr an der Einmündung zur Gneisenaustraße, wo eine Trinkwasser- und eine Abwasserleitung erneuert wird. Dieses Vorhaben soll spätestens Ende des Jahres der Vergangenheit angehören. Auch die landschaftliche Gestaltung des restlichen Areals der "Massi"-Lehrwerkstatt steht noch auf dem Programm.

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