Werdau: Tafel und Video erinnern an XXL-Projekte

Rückblick Schäden nach Hochwasser belaufen sich auf 50 Millionen Euro

Werdau. 

Werdau. Mit einer Tafel im Bereich des Kranzwerkgrundes wird seit wenigen Tagen an die Bauprojekte zur Hochwasserschadensbeseitigung in Werdau erinnert. Am dortigen Mönchbauwerk, das die Wasserregulierung des Stausees ermöglicht, wurde die rund zwei Quadratmeter große Tafel angebracht. "Was in den letzten Jahren in unserer Stadt gebaut wurde ist alles andere als selbstverständlich. Das wollen wir den Menschen hier noch einmal bewusstmachen", erklärt Karsten Piehler, Leiter des Fachbereichs für Stadtentwicklung und Bau. Zusätzlich zur Tafel, die vom Unternehmen Werbung & Druck Dahmen erstellt und von Hoch- und Tiefbau Reichenbach finanziert wurde, entstand auch noch ein Video, dass die Investitionen in der Zeit von 2013 bis 2019 zusammenfasst. Federführend hier war Mario Dudacy von Pixnetmedia aus Neukirchen.

Einsatz bleibt in Erinnerung

Der Film ist auf dem Youtube-Kanal Werdaus zu finden und auf der Infotafel über einen QR-Code aufrufbar. Ein Blick zurück: Nach sintflutartigen Regenfällen mussten viele Werdauer beginnend Ende Mai und Anfang Juni 2013 - vier Tage lang - gegen ein Jahrhunderthochwasser der Pleiße ankämpfen. Kein Ortsteil wurde verschont. Der Einsatz und das Zusammenwirken aller Rettungskräfte von Feuerwehr, DRK, Bauhof und anderen Helfern bleiben in Erinnerung. "Die Hochwasserschäden im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich erreichten geschätzte 50 Millionen Euro allein in unserer Stadt", fasst Karsten Piehler, rückblickend zusammen.

Es folgte ein Investitionsprogramm für einen nachhaltigen Wiederaufbau. Allein die Stadt realisierte bis Ende 2019 insgesamt 43 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 25 Millionen Euro. Möglich wurde das dank Unterstützung durch Bund und Freistaat.