ZEV: Biomasse-Kraftwerk hat sich gelohnt

Energie Zwickauer Energieversorgung zur Jahresbilanz 2016

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Zwickau. Die Zwickauer Energieversorgung (ZEV) informierte heute über den Verlauf des Geschäftsjahres 2016. Die Geschäftsführer Volker Schneider und André Hentschel äußerten sich positiv über das erreichte Jahresergebnis. Dieses verzeichnet nach Zahlung von Steuern und Abgaben 10,5 Millionen Euro.

Volker Schneider erklärte: "Das wiederholt gute Ergebnis zeigt, wir haben in den letzten Jahren die richtigen Schritte eingeleitet. Einen immer größeren Stellenwert tragen dabei unsere Beteiligungen und neuen Geschäftsfeldern. Diese Bereiche erzielen mittlerweile einen deutlich spürbaren und positiven Beitrag am Jahresergebnis. Beispielhaft dafür steht unser Engagement in den Bereichen Verträge, Zählerfernauslesung und Leitwarte. Begonnen haben wir mit der Netzführung eines Stadtwerks in 2009. Aktuell erbringt die ZEV diese Dienstleistung für sechs Mittelspannungsnetze."

Langfristig eine ökologische und nachhaltige Wärme-und Stromversorgung

André Hentschel ergänzte: "Ebenso durchweg erfreulich und erwähnenswert sind sowohl die technischen Werte als auch die kaufmännischen Zahlen, die das Biomasse-Heizkraftwerk seit seiner Inbetriebnahme produziert hat. Die Übernahme von 20 Prozent der Anteile zum 1. Januar 2016 war somit ein konsequenter und logischer Schritt. Damit stellen wir langfristig eine ökologische und nachhaltige Wärme- sowie Stromversorgung im Stadtgebiet sicher".

Zudem beeinflusst das Kraftwerk die Entwicklung des Primärenergiefaktors positiv. Denn dieser sinkt mit dem Einsatz erneuerbarer Energien auf einen äußerst niedrigen Wert. Als Folge verringern sich auch die Investitionskosten für Baumaßnahmen im wärmeversorgten Gebiet.