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Vogtland

Zwickauer Hallenballsportler brauchen Neubau

Ballsportzentrum Vereine fordern Bekenntnis zu beschlossenem Vorhaben

Zwickau. 

Zwickau. In der Diskussion, wer und warum Fußball spielen darf und welche Kosten und Sonderrechte dabei beansprucht werden, scheint es fast lächerlich, den Hallenballsport und das seit Jahren geplante Ballsportzentrum in Neuplanitz ins Spiel zu bringen. Doch dieses Problem brachten Vereinsvertreter dieser Tage trotzdem erneut zur Sprache. Noch 2014 war das Ballsportzentrum neben der neuen GGZ-Arena in Eckersbach angedacht. Kostenpunkt damals: rund 14 Millionen Euro. 2017 folgte der Beschluss des Stadtrates, in Neuplanitz zu bauen. Demnach sollten sich seit 2019 im unmittelbaren Bereich der inzwischen immer mehr vor sich hin verfallenden Großsporthalle in Neuplanitz die Kräne drehen.

Immer wieder, vor allem aus finanziellen Gründen verschoben, könnte es nunmehr frühestens Ende 2024 fertig werden. Doch das ist aus verschiedensten Gründen zu spät. So die einhellige Meinung und der Appell der Vereine an die Stadt. Die Zeit drängt. Sie klopft mit weiteren vor allem noch höheren Kosten als die derzeit zu Buche stehenden 24 Millionen an den Stadthaushalt.

Denn wenn nicht dieses Jahr mit dem Bau begonnen werde, müssten neue Pläne in Auftrag gegeben werden, was zusätzliche Ausgaben bedeuten würde. Bei durchaus möglichen Aufstieg der Handballerinnen und beider Basketball-Vereine sind die derzeit genutzten Sporthallen nicht als Spielstätten zugelassen. Der stets nach außen avisierten Sportstadt Zwickau fehlen zudem mehrere Sporthallen, um vor allem im Nachwuchssport die Zuerkennung als Förderzentren zu erhalten. Die Vereinsvertreter fordern nun ein Bekenntnis der Stadt zum Hallenballsport.



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