Zwickauer Mädels zähmen Reinickendorfer Füchse

Handball BSV Sachsen gewinnt in Berlin mit 25:20 Toren

Zwickau. 

Zwickau. Bei den Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau herrschte am Wochenende in Berlin Feierstimmung, die ihnen ein Auswärtssieg mit einer großartigen Mentalität brachte. Am Ende einer turbulenten Partie konnten die BSV-Mädels die Reinickendorfer Füchse zähmen und sich mit ihren zahlreich mitgereisten Fans über einen deutlichen 25:20-Erfolg freuen.

Trotz minimiertem Kader mit Kampfgeist zum Sieg

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Durch Verletzungen und Erkrankungen war der BSV Sachsen nur mit zwei Torhüterinnen und acht Feldspielerinnen in die Hauptstadt gereist. Doch bei diesen zehn Mädels gab es keinen Ausfall. Alle gingen ans Limit, rackerten für die Mannschaft und bewiesen selbst nach Rückständen eine hohe Moral. Zur Pause lagen die Zwickauerinnen mit 8:10 im Hintertreffen und ließen sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit von einem kurzzeitigen Sechs-Tore-Rückstand nicht schocken.

Trainer und Fans von Potenzial der Mannschaft überzeugt

"Das war richtig stark von der Mannschaft, wie sie zurückgekommen ist und das Spiel noch gedreht hat", freute sich Norman Rentsch über die Steigerung des Teams. Der Plan des Trainers ging ab der 40. Spielminute noch rechtzeitig auf, die Angriffe auf die vermeintliche Schwachstelle in der Füchse-Abwehr zu verlagern. "In den letzten 20 Minuten hat die Mannschaft gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, dass sie auch mental auf der Höhe ist und guten Handball spielen kann", freute sich Rentsch.

Und auch die Fans registrierten, dass sich die Mannschaft unter der Regie von Rentsch weiterentwickelt hat. "Vor einigen Wochen hätten wir so ein Spiel nicht mehr gedreht. Die Mannschaft ist stabiler, taktisch und mental stärker sowie handballerisch besser geworden", sagte Anja Halbauer, die mit ihrem Mann im Auto von Zwickau nach Berlin gefahren war, um das Team zu unterstützen.



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