Tschernobyl-Kinder zur Erholung im Erzgebirge

Spende Schüler überreichen 500 Euro

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Die Tschernobyl-Kinder haben von den Oberschülern aus Bad Schlema eine Spende überreicht bekommen - Holger Schmiedel (hinten Mitte) setzt sich für die Tschernobyl-Kinder ein. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. In der Oberschule Westerzgebirge in Bad Schlema hat man wie jedes Jahr einen schuleigenen Weihnachtsmarkt durchgeführt und auch eine Weihnachtsaufführung hat es gegeben. Einen Teil der Erlöse daraus hat die Schule gespendet. Insgesamt konnte die Summe von 500 Euro an die Tschernobyl-Kinder überreicht werden. Jedes Jahr sind Kinder aus Weißrussland, ganz konkret aus der Region um Tschernobyl, zur Erholung im Erzgebirge. Betreut werden sie vom Verein für Freizeit und Erholung im Kinderhaus in Hartenstein. Holger Schmiedel setzt sich seit Jahren für die Tschernobyl-Kinder ein. Das Schicksal berührt den 36-jährigen aus Schneeberg. Er möchte helfen und Unterstützung geben. Schmiedel unterrichtet an der Oberschule Westerzgebirge als Honorarlehrer Musik. Über ihn wird der Kontakt gepflegt. In der Vorweihnachtszeit waren 13 Mädchen und Jungen aus Tschernobyl im Erzgebirge und haben unter anderem auch einen Tag an der Oberschule in Bad Schlema miterlebt. Diesen Termin hat man genutzt, um die Spende zu überreichen. Man sei durch Holger Schmiedel aufmerksam geworden, sagt Schulleiterin Angela Schubert: "Er ist auf uns zugekommen. Schon letztes Jahr konnten wir so eine Spende an die Kinder weitergeben und jetzt konnten wir einen kleinen Beitrag leisten." Bei der Weihnachtsaufführung war die gesamte Schule eingebunden. Schubert sagt: "In der Vergangenheit haben immer die Klassen 5 die Weihnachtsaufführung gestaltet. Jetzt ist es so, dass jede Klassenstufe einen Beitrag liefert und die Lehrer eingebunden sind."



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