Winterchaos auf den Straßen

Wetter und Verkehr Winterdienst hat alle Hände voll zu tun

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Winterdienstfahrzeuge waren in den letzten Tagen stark gefordert. Foto: R. Schwabe

Was des einen Freud, ist des anderen Leid: während zahlreiche Wintersportfans der Region sich über die weiße Pracht freuen und schon dem Pistenvergnügen entgegenfiebern, ärgern sich unzählige Verkehrsteilnehmer über verschneite und stellenweise spiegelglatte Straßen. Wie es von der Polizeidirektion Chemnitz heißt, wurden allein am Donnerstag in der Zeit zwischen 7 und 13 Uhr im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz insgesamt 56 Verkehrsunfälle registriert.

Auf den Bereich Aue heruntergebrochen waren es in diesem Zeitraum neun Unfälle und im Bereich Stollberg zwei - diese gingen vergleichsweise glimpflich, ohne Personenschaden, aus. Tags zuvor waren es in Aue zwölf registrierte Unfälle, zwei davon mit Personenschäden. In Stollberg waren es acht Unfälle mit Blechschäden. Zu den Behinderungen kam es aufgrund der vorherrschenden Witterungsbedingungen, Schneeverwehungen und liegengebliebener LKW. Letzteres war auch der Grund, dass am Donnerstagvormittag auf der B169 in Neustädtel in Fahrtrichtung Hundshübel nicht mehr viel ging. Dort hatten sich mehrere LKW festgefahren.

Bei solchen chaotischen Witterungsbedingungen haben die Räumdienste alle Hände voll zu tun, die Straßen und Wege vom Schnee zu befreien. Die Winterdienst-Fahrzeuge waren die letzten Tage im Dauereinsatz und versuchten für freie Fahrbahnen zu sorgen, was nicht so einfach war, denn Frau Holle schüttelte weiter kräftig die Betten. Für Autofahrer heißt es Geduld aufbringen. rsw