Arbeitsagentur bleibt optimistisch

Ausblick Arbeitsmarktexperten erwarten günstige Entwicklung

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Der Maschinen- und Werkzeugbau trägt in der Region zur guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bei. Foto: Markus Pfeifer

Region. . Mit Blick auf den Arbeitsmarkt war 2016 in der Region ein gutes Jahr. Im Jahresmittel waren nach Angaben der Arbeitsagentur im Landkreis Zwickau 11.177 Männer und Frauen ohne Job gemeldet. Das entspricht einem Rückgang um 610 Menschen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 6,6 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Wie auch in den Vorjahren herrschte eine hohe Fluktuation am Markt. Zu Jahresende wurden mehr als 2200 offene Stelle gemeldet, was knapp 18 Prozent mehr sind, als ein Jahr zuvor.

Auch einen Ausblick auf 2017 wagt die Arbeitsagentur. "Wir erwarten, dass die günstige Entwicklung anhält und sind mit Zuversicht ins neue Jahr gestartet. Unser oberstes Ziel bleibt es, Menschen und Arbeit zusammen zu bringen und die heimischen Unternehmen beim Gewinnen von Fachkräften zu unterstützen", so Andreas Fleischer, Chef der Arbeitsagentur Zwickau. In einigen Branchen wird der Fachkräftemangel im deutlicher zu spüren sein. "Über den Schwerpunkt Qualifizierung hinaus liegt auch 2017 ein Fokus darauf, Vorbehalte abzubauen und Schwerbehinderte in Arbeit zu bringen - durch professionelle Beratung der Betroffenen und der Arbeitgeber gleichermaßen", heißt es im Jahresausblick der Arbeitsagentur.

Die Integration der Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit wird auch 2017 ein wichtiges Thema sein. Sprachkurse sind dabei eine wichtige Grundlage, um dann Kompetenzen, Erfahrungen und Potenziale zu erkennen und zu fördern. Aus den zehn Nationen mit den meisten Asylanträgen waren für den Agenturbezirk Zwickau Ende 2015 insgesamt 517 erwerbsfähige Personen gemeldet, Ende 2016 waren es 681.



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