Anschluss an die Spitzengruppe ist das Ziel

Basketball Niners empfangen am Samstag die Gladiators Trier

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Gegen Trier wollen die Niners und Jacob Parker (am Ball) den nächsten großen Wurf landen. Foto: Andreas Seidel

Chemnitz. Mit dem 84:78 in Paderborn haben die Niners nicht nur den zweiten Saisonsieg im fünften Match gefeiert. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge könnte das Team von Coach Rodrigo Pastore damit auch die Trendwende in der noch jungen Spielzeit eingeleitet haben.

Nach der Sommerpause erstmals richtig fit präsentierte sich Joe Lawson. Das Kraftpaket dominierte nicht nur in Korbnähe, sondern steuerte starke 27 Punkte bei und hatte den Löwenanteil am Erfolg. "Auf seine Präsenz setzen wir", war der argentinische Übungsleiter der Niners mit seinem Centerhünen zufrieden.

Das klare Ziel vor Augen

Da auch Neuzugang Jacob Parker immer besser in Schwung kommt, kann nun das Nahziel in Angriff genommen werden. Der Sprung in die Playoff-Ränge 1 bis 8 könnte schon am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) gelingen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen die Gladiators aus Trier.

Trier, da war doch was? Beide Mannschaften trafen im Frühjahr im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Es ging über die volle Distanz von fünf Partien, wobei immer die Heimmannschaft triumphieren konnte. Dieser könnte auch heuer den Ausschlag geben. Neben den Eckpfeilern Schmitz und Bucknor haben sich die Gladiatoren mit Dranginis (Kopenhagen) und Alston (Boston Universität) verstärkt, in Vechta (80:83) lange gegengehalten und in Kirchheim klar gewonnen.

Doch die Chemnitzer scheinen nun in der Spur und wollen die Heimniederlage gegen die White Wings Hanau möglichst mit einem deutlichen Statement vergessen machen.