CFC empfängt TSG Hoffenheim mit speziellen Trikots

FUSSBALL CFC-Cheftrainer baut im DFB-Pokalspiel auf die Unterstützung der Fans

Fußball-Pokalwettbewerbe sollen ja eigenen Gesetzen unterliegen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, braucht sich der Chemnitzer FC am Sonntag in der 1. Runde des DFB-Pokals nur die richtigen Paragrafen heraussuchen und diese zur Anwendung bringen. Immerhin stehen die Himmelblauen, die nach ihrem Drittligaabstieg nun in der Regionalliga Nordost kicken, ab 15.30 Uhr im heimischen Stadion der TSG 1899 Hoffenheim und damit einer Spitzenmannschaft aus der Bundesliga gegenüber. Die Kräfteverhältnisse scheinen schon vor dem ersten Ballwechsel geklärt. Die TSG spielte schon in der Champions-League und hat sich für den laufenden Wettbewerb in der Europa-League qualifiziert. "Für mich ist es der erste Auftritt im DFB-Pokal und zugleich das größte Spiel meiner Trainerlaufbahn", sagt der Chemnitzer Chefcoach Daniel Berlinski. "Wir stecken voller Vorfreude und fiebern dem Spiel entgegen. Je näher aber der Anpfiff rückt, desto größter dürfte die Anspannung bei mir und den Kickern werden", meint der Trainer des Regionalligisten, der die Chancen seines Teams realistisch einschätzt. "Um eine Überraschung zu schaffen, müsste bei uns alles passen und bei Hoffenheim sehr viel schief gehen. Auf jeden Fall werden wir an diesem Tag sehr leidensfähig sein müssen", bringt es der Chemnitzer Coach auf den Punkt. In diesem Zusammenhang baut Berlinski auf die Zuschauer, die für dieses Spiel zugelassen sind.

"Wenn wir in den entscheidenden Momenten die letzten zusätzlichen Prozente aktivieren müssen, brauchen wir das Publikum", hofft der Trainer auf engagierte Unterstützung von den Rängen. 4.600 Fans dürfen ins Stadion. Der Chemnitzer FC läuft in diesem Spiel in einem speziellen Trikot auf, dass die Stadt Chemnitz in ihrer Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 unterstützen soll.