Chemnitz stockt die Breitbandversorgung auf

Internet Staatssekretär Stefan Brangs überreicht Förderbescheide

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Foto: fatesun/Getty Images/iStockphoto

Der Freistaat stockt in Sachen Breitband auf. Wie das Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mitteilte, wird in weiteren elf Städten der Breitbandausbau finanziell unterstützt. Am heutigen Dienstag kam der Staatssekretär Stefan Brangs nach Chemnitz, um hier im Rahmen seiner Digital-Tour die Förderbescheide zu überreichen.

Neben Chemnitz gingen diese an Lichtenau, Eppendorf, Hainichen, Oederan, Brand-Erbisdorf, Glauchau, Mülsen, Lugau, Limbach-Oberfrohna und Neukirchen.

Digitalisierung ist Herausforderung und Chance

Der Beauftragte der Staatsregierung für Digitales lobt die Ausbau-Maßnahmen: "Die fortschreitende Digitalisierung ist Herausforderung und Chance für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Freistaat Sachsen. Eine leistungsfähige Breitbandversorgung ist vor diesem Hintergrund Mittel zum Zweck.

Wie wichtig ein leistungsfähiger Breitbandanschluss ist, zeigte sich bei dem Besuch des Staatssekretärs in der Chemnitzer AG "chemmedia". Die Firma ist einer führenden Anbieter von digitalen Kommunikationslösungen und E-Learningsystemen in Deutschland. 250 Kunden nutzen das Angebot des E-Learning Dienstes - das bedeutet eine Versorgung von über einer Million Nutzer in 32 Ländern. Um solche Dimensionen leisten zu können, ist ein Internetzugang mit hoher Datenübertragungsrate zwingend erforderlich.

120 Millionen fließen in den Breitbandausbau

Die Investition in den Ausbau beläuft sich auf über 120 Millionen Euro. Knapp unter 60 Millionen Euro kommen von Bund, Sachsen selbst investiert circa 42 Millionen Euro. Dadurch bleibt noch ein Rest übrig, den die Städte und Gemeinden alleine bewältigen müssen.

"Die Investitionssummen sind dieses Mal außergewöhnlich hoch - das gilt auch für den Eigenanteil, den die Kommunen tragen müssen. Ich weiß, dass das vielen nicht leicht fällt. Es zeigt aber, dass immer mehr Städte und Gemeinden die Bedeutung einer leistungsfähigen Breitbandversorgung erkannt haben. Dafür möchte ich den Verantwortlichen herzlich danken", betont Brangs.