"Denkfabrik" findet am Sonntag wieder statt

Theater Schauspielhaus widmet sich Thema "Medien, Lügenpresse, Filterblasen"

Am kommenden Sonntag laden die Theater zu ihrer nächsten Veranstaltung der Reihe "Denkfabrik" ein. Ab 15 Uhr wird sich im Schauspielhaus diesmal dem Thema "Medien, Lügenpresse, Filterblasen" gewidmet. Ziel sei es dabei nicht, die Ereignisse vom Spätsommer 2018 noch einmal detailliert zu beleuchten, sondern vielmehr "der Versuch, die zu Grunde liegenden Dynamiken, Motivationen und Strategien der verschiedenen Akteure auch in medialer Hinsicht in den Blick zu nehmen und über Möglichkeiten wie Unmöglichkeiten der Kommunikation und Teilhabe an demokratischen Prozessen in der derzeitig polarisierenden Situation der Bundesrepublik nachzudenken", so die Theater. Eingeladen ist hierfür der Wissenschaftler Daniel Corlett von der TU Chemnitz, der aus kommunikationswissenschaftlicher wie sozialpsychologischer Perspektive das Thema erschließt.

Persönliche Fragen im Vorfeld stellen

Im Anschluss daran sollen Fragen des Publikums diskutiert werden. Hierfür haben Interessierte die Möglichkeit, bereits im Vorfeld ihre ganz persönlichen Fragen via E-Mail an den Dramaturgen René Schmidt unter schmidt@theater-chemnitz.de, aber auch über Instagram oder Facebook zu stellen. Einsendeschluss ist der 7. Februar.

Nach einer Pause wird am Sonntag der Dokumentarfilm "Aggregat" von Marie Wilke gezeigt, der in Zeiten von Pegida und der Flüchtlingskrise die brüchige demokratische Befindlichkeit Deutschlands beobachtet. Der Eintritt zur "Denkfabrik" ist frei.