Die Chemnitzer Biennale weiterdenken

Event Nach der "Pochen"-Premiere 2018 geht es ab heute mit einem Symposium weiter

Chemnitz. 

Chemnitz. Im letzten Herbst gab es in Chemnitz erstmals eine Kunstbiennale. Unter dem Namen "Pochen" sollen aller zwei Jahre, also 2020 erneut, Geschichte und Geschichten rund um die Region erzählt werden - mittels Malerei, Klang, Worten, Installationen und Licht, audiovisuell, performativ und auch szenisch.

Nun soll das Konzept weiter ausgebaut werden - durch ein "Pochen"-Symposium. "Wir wollen Vertreterinnen und Vertreter europäischer Kunstfestivals und Künstler mit Netzwerkpartnern und Leistungsträgern aus Kunst, Wissenschaft, Technik und Gesellschaft zusammenbringen, um die Biennale weiterzudenken", erläutert Benjamin Gruner, einer der Macher von "Pochen". Das Symposium startet am Mittwoch, den 16.Oktober und geht bis zum Sonntag, den 20. Oktober. Geplant sind Vorträge, Workshops, Ausstellungen und Erkundungen, die zum Austausch anregen sollen.

Kunstinstallationen, ein Salon, Live-Konzerte u.v.m. von Mittwoch bis Sonntag

Mittwochabend um 19.30 Uhr beginnt im Open-Space auf der Brückenstraße 10 eine Pochen-Ausstellungseröffnung. Beteiligte Künstler sind Sophie Hundbiss, Lorenz Pasch, Anne Hofmann, Miles Sjögren, Felix Ermacora und Stefan Schleupner. Auf dem Vorplatz des Open-Space will der slowenische Künstler Martin Baraga die Kunstinstallation "Moonolith" präsentieren. "Moonolith" ist ein interaktives Monument für den öffentlichen Raum, das die Mond- und Sternenkonstellationen auf seiner Oberfläche reflektiert.

Am Donnerstag um 9 Uhr wird das Symposium mit einem offiziellen Programm in den Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet. Am Samstag erwartet Interessierte der "Pochen"-Salon im Club transit. Ab 20 Uhr wollen sich dort die europäischen Gäste und Künstler präsentieren. "Es wird elektronisch und experimentell", so Benjamin Gruner. Live-Konzerte, eine Show und eine interaktive Videoinstallation sind geplant.