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Ehrenamt baut Brücken in der Gesellschaft

Menschen Chemnitzerin mit Annen-Medaille ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr wurden mit der Annen-Medaille wieder Personen geehrt, deren Leistung "weit über das Normale hinausgeht", die mit ihrem Engagement andere Mitbürger begeistern und inspirieren, ihnen helfen, sie unterstützen und fördern. Anlässlich der Verleihung in Dresden sagte Sozialministerin Barbara Klepsch vergangene Woche: "Auf das bürgerschaftliche Engagement in unserem Freistaat Sachsen können wir stolz sein, ob beim Katastrophenschutz oder bei der Unterstützung von Kriminalitätsopfern.

Zwischen Arm und Reich und Jung und Alt

Freiwillige Arbeit baut Brücken innerhalb einer Gesellschaft, zwischen reichen und ärmeren Menschen, zwischen Älteren und Jungen, zwischen Kranken und Gesunden." Unter den Ausgezeichneten ist mit Birgit Frommhold auch eine Chemnitzerin. Sie unterstützt seit nunmehr 18 Jahren ehrenamtlich Schlaganfallpatienten und deren Angehörige bei Behördengängen, bei der Beförderung bewegungseingeschränkter Betroffener oder mit Ratschlägen im Rahmen der "Selbsthilfegruppe Aphasie Chemnitz" sowie bei der Mitorganisation von Workshops und Seminaren.

Jährlich können bis zu 20 Bürger aus dem gesamten Freistaat die Auszeichnung erhalten. Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Kommunalverwaltungen machen entsprechende Vorschläge. Die aus Meißner Porzellan gefertigte Annen-Medaille wurde im Jahre 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin Anna von Sachsen gestiftet.



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