Ein neues Übungszentrum für die Feuerwehr

Stadtrat Debatte auch über Inbetriebnahme des Paternosters

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Stadtratssitzung Foto: Harry Härtel

Fünf Baumaßnahmen legt die Verwaltung dem Chemnitzer Stadtrat für seine Sitzung am kommenden Mittwoch zum Beschluss vor. Symbolträchtig: Die Wiederinbetriebnahme des Paternosters im Rathaus - die hatte der Rat gegen die Empfehlung der Verwaltung im Frühjahr beschlossen. Für notwendige Arbeiten zum Beispiel beim Brandschutz, aber auch für Hinweisschilder zum Gebrauch des Paternosters veranschlagt die Stadtverwaltung etwa 220.000 Euro, davon 55.000 Euro im Haushalt dieses Jahres.

6,25 Millionen Euro für das Feuerwehrtechnische Zentrum

Um deutlich größere Beträge geht es bei den drei anderen vorgeschlagenen Baumaßnahmen. So sollen 6,25 Millionen Euro (davon 4,687 Mio Fördermittel) ins Feuerwehrtechnische Zentrum fließen, das an der Carl-von-Bach-Straße im Stadtteil Stelzendorf entstehen soll. Im ersten Bauabschnitt sollen dabei unter anderem ein Hauptgebäude mit Schulungs-, Verwaltungs- und Sozialbereich, zwei Fahrzeughallen für Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie ein Übungsturm und mehrere Übungsflächen entstehen.

Komplettsanierung für die Kita in der Walter-Ranft-Straße

Die Baumaßnahme wird sich bis 2020 erstrecken. Schneller gehen soll es an der Grundschule Reichenhain, die bis 2019 für 2,6 Millionen Euro (davon 1 Mio Förderung) saniert werden soll. Hier soll einerseits der Sanierungsrückstau behoben, andererseits aber auch Barrierefreiheit hergestellt werden. Eine Komplettsanierung soll der Stadtrat für die Kindertagesstätte Walter-Ranft-Straße 72 beschließen. Die Kita, 1986 als Plattenbau errichtet, soll neue Grundrisse, neue Sanitärbereiche und eine verbesserte Dämmung erhalten. Dafür soll der Stadtrat am Mittwoch insgesamt 3,58 Millionen Euro freigeben.