Eine Foodbloggerin zwischen Beeren und Portraits

Im Fokus Caroline Loße über Inhaltsstoffe, Ernährung und ihre Leidenschaften

Caroline Loße ist 24, selbstständige Fotografin, hat ihren Masterabschluss in der Tasche und sich mit ihrem Foodblog "sugarberrry", dem auf Instagram knapp 70.000 Menschen folgen, weit über Deutschland hinaus einen Namen gemacht. Wir sprachen mit der jungen Chemnitzerin darüber, wie es dazu kam, was sie antreibt und welche Ziele und Pläne sie verfolgt.

"In meinem Leben dreht sich sehr viel um Nachhaltigkeit und Fotografie", erklärt Caroline. "Vor einigen Jahren fing ich an, mich mit den Inhaltsstoffen von Kosmetikartikeln auseinanderzusetzen. Damit kam alles ins Rollen." Alles - dazu gehört auch ihr Blog, auf dem sie vegane Rezepte präsentiert. "Nachhaltigkeit ist ja die ganz große Headline unserer Zeit, unter der Themen wie beispielsweise auch Ernährung, Kleidung, Naturschutz und Tierwohl diskutiert werden. Ohne das an dieser Stelle vertiefen zu wollen: Ich finde es wichtig, die Dinge, die aktuell passieren, zu hinterfragen." Für Caroline war das der Auslöser, sich mit Alternativen zu befassen und diese den Menschen aufzeigen zu wollen. "Ein Beispiel: Wir sind alle im Alltag so gestresst, dass es uns manchmal schwerfällt, uns auf Neues einzulassen. Deswegen befassen wir uns vielleicht auch gar nicht erst damit. Dabei wird es zunehmend leichter, sich beispielsweise gesünder, nachhaltiger und abwechslungsreicher zu ernähren. Ich möchte mit meinen Rezepten zeigen, wie einfach das eigentlich ist. Spezialisiert habe ich mich auf bunte Desserts und Smoothie Bowls."

"Fotografie ist ein toller Ausgleich"

Caroline trifft damit den Nerv vieler Menschen - ihr Blog erreicht bei Instagram Tausende Follower. Zur Adventszeit startet sie hier auch eine Gewinnspielserie, bei der sie täglich Preise aus dem gesamten Spektrum, mit dem sie sich befasst, verlost. Doch daneben ist Caroline auch als Fotografin tätig. "Das Fotografieren ist ein toller Ausgleich, um mich zu erden und ins Hier und Jetzt zu holen", sagt sie. Vor die Kamera nimmt sie dabei vor allem Menschen, am liebsten paarweise. "Es ist toll, besondere Momente mit der Kamera einzufangen, sie in schöne Erinnerungen zu transferieren und meiner Kreativität dabei freien Lauf zu lassen." Dabei schätzt sie vor allem die Interaktion und die Dynamik, die zwischen Kamera und Motiv entsteht. "Das ist nicht so planbar, wie die Bilder von Essen, und dadurch liegt in jedem Shooting auch die Spannung, dass etwas Wunderbares, Unvorhergesehenes dabei herauskommt." Auf der Webseite der Fotografin gibt es weitere Infos.