Einsatz der Bundespolizei: 33-Jähriger in Köln festgenommen

Polizei Moldauer war unerlaubt in Köln tätig

Chemnitz/Köln. 

Chemnitz/Köln. Ein moldauischer Staatsangehöriger wurde am heutigen Freitag durch die Bundespolizei festgenommen. Der 33-Jährige steht unter Verdacht, sich mit einer gefälschten rumänischen Identitätskarte bei verschiedenen Meldebehörden ausgewiesen und angemeldet zu haben, um als vermeintlich freizügigkeitsberechtigte Person einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.

Verdächtiger war unerlaubt in Köln tätig

Gegen den Beschuldigten wurden durch die Bundespolizeiinspektion Chemnitz Ermittlungen wegen unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung und Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen aufgenommen. Das Amtsgericht Chemnitz erließ nun einen Durchsuchungsbeschluss sowie einen Haftbefehl gegen den Moldauer, der am heutigen Freitag realisiert wurde.

Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz trafen am 11. Januar um 7 Uhr an der Wohnung (Stadt Chemnitz) des Beschuldigten ein. Der Moldauer war jedoch nicht in seiner Wohnung anzutreffen. Schnelle Recherchen ergaben, dass dieser vermutlich noch auf einer Baustelle in Köln tätig ist. Daraufhin wurden die Kollegen der Bundespolizei in Köln kontaktiert, mit der Bitte, den Haftbefehl zu vollstrecken. Diese suchten umgehend die genannte Baustelle auf. Vor Ort konnten die Kölner Kollegen den Moldauer ausfindig machen und festnehmen. Er wurde in eine JVA eingeliefert.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden sowohl in der Wohnung als auch bei der Person mehrere Beweismittel sichergestellt, welche die Vorwürfe gegen den Moldauer erhärten.