Erstmals einheitliche Aufgaben beim Abitur

Bildung Mit Bravour gemeistert

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"Von einem identischen Abitur kann zwar keine Rede sein, aber auf dem Weg zu mehr Vergleichbarkeit und Chancengerechtigkeit sind wir in diesem Jahr einen deutlichen Schritt vorangekommen", sagt Kultusministerin Brunhild Kurth mit Blick auf die diesjährigen Abi-Klausuren. Denn erstmals in der Geschichte des bundesdeutschen Abiturs konnten die Bundesländer in den schriftlichen Klausuren in Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik auf gleich schwere Aufgaben aus dem gemeinsamen Abituraufgabenpool der Länder zurückgreifen.

Die Abiturnoten wurden zudem nach deutschlandweit einheitlichen Regeln berechnet, auf die sich die Kultusministerkonferenz verständigt hatte. Trotz veränderter Rahmenbedingungen sind die diesjährigen Abiturergebnisse in Sachsen gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil geblieben. So erlangten 97,65 Prozent der Abiturienten die Allgemeine Hochschulreife. Im Vorjahr hatten 97,5 Prozent das Abitur bestanden.

Die Bilanz der Durchschnittsnoten auf den Abiturzeugnissen ergab zudem einen diesjährigen Landesmittelwert von 2,24 (Vorjahr: 2,29). Brunhild Kurth: "Die Ergebnisse zeigen, dass sächsische Abiturienten auf den bundesweiten Abituraufgabenpool gut vorbereitet waren. Dafür gebührt den Schülerinnen und Schülern Lob und den Lehrerinnen und Lehrern Dank für den guten Unterricht."