Erzgebirgsrundfahrt erwartet 160 Sportler

Radsport Veranstalter vom Chemnitzer PSV mussten baubedingt die Route ändern

erzgebirgsrundfahrt-erwartet-160-sportler
Die Organisatoren Harald Janschewski (l.) und Roland Kaiser (r.) sowie Volker Lange, der Chef des gastgebenden CPSV. Foto: Knut Berger

Die Erzgebirgsrundfahrt, eines der schwersten deutschen Eintagesrennen der Radsportler, erlebt am 13. Mai ihre 39. Auflage. Punkt 9.30 Uhr erfolgt am Brauhaus Einsiedel der Start, die beiden Cheforganisatoren Roland Kaiser und Harald Janschewski erwarten zu diesem Rennen, das wieder Teil der Rad-Bundesliga ist, rund 160 Fahrer aus 22 Mannschaften. Gegen 13.30 Uhr wird vor dem Brauhaus feststehen, wer die Rundfahrt gewonnen hat.

Planung hatte dieses Jahr Besonderheiten

In diesem Jahr sei es besonders schwer gewesen, den Rad-Klassiker zu organisieren. Eigentlich rollte der Pulk sonst stets in einem sehr großen Bogen um Einsiedel über die Straßen des Erzgebirges. "Doch durch viele Baustellen auf dem Kurs erhielten wir keine polizeiliche Genehmigung", sagte Kaiser. Nun wird eine knappe 13 Kilometer lange Schleife, die über Dittersdorf, Kamerun, Kemtau, Neueibenberg und die Kuppe Eibenberg über Berbisdorf zurück nach Einsiedel führt, gefahren.

"Das hat für die Zuschauer durchaus einen großen Vorteil, denn die Sportler müssen 13 Runden, das entspricht knapp 164 Kilometer, drehen. Somit kann man das Feld gleich mehrmals ganz aus der Nähe sehen", sagt Janschewski. Besonders an der Kuppe Eibenberg, wo vier Bergwertungen ausgefahren werden, dürfte der Publikumsandrang sehr groß sein.

Allerdings müssen Anlieger und Verkehrsteilnehmer beachten, dass auf dem Rundkurs zwischen 9.30 Uhr und 14.15 Uhr eine Vollsperrung besteht.