Feininger in den Kunstsammlungen

Vernissage Neue Schau eröffnete gestern in Chemnitz

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Ein Bild von Lyonel Feininger. Foto: Kunstsammlungen

Etwa 90 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger sind ab dem 9. Juli in den Kunstsammlungen Chemnitz ausgestellt. Feininger wurde 1871 als Sohn des deutschen Geigers Karl Feininger und der Sängerin Elizabeth Cecilia in New York geboren.Mit 16 Jahren siedelte die Familie nach Deutschland über. Dort nahm Feininger Zeichenunterricht an der Hamburger Gewerbeschule, 1888 zieht er nach Berlin und besteht die Aufnahmeprüfung an der Königlichen Akademie.

Fünf Jahre später unternimmt der Künstler die erste Reise nach Rügen. Die Ostseeküste, die er von nun an regelmäßig besucht, inspiriert ihn während seiner gesamten Schaffenszeit. Aufgrund der politischen Lage zieht Lyonel Feininger 1937 nach Amerika, entwirft Wandbilder für die Weltausstellung in New York.

Die Wolkenkratzer Manhattans werden in den folgenden Jahren zu seinem neuen Bildmotiv. "Lyonel Feininger entwickelte einen eigenen unverwechselbaren Stil, der im Allgemeinen als kristalliner Kubismus beschrieben wird. Expressive und kubistische Stilelemente prägen seine Kunst ebenso wie fauvistische und futuristische Ausdrucksformen", so die Kunstsammlungen Chemnitz.