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Fremde Welten in Chemnitz

Serienauftakt Die Welt der Religionen

Vergangenen Sonntag fanden sich gut 40 Chemnitzer, um während einer siebenstündigen Tour Einblicke in die teils geheimnissvolle Welt verschiedener Richtungen von sechs Weltreligionen zu bekommen. Wie in den Vorjahren auch, veranstaltete der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Pfarrer Stephan Brenner die Fahrt. Der Protestant setzt sich in Chemnitz für die Verständigung der Religionen ein und sagt zum Routenplan der interreligiösen Stadtrundfahrt: "Einige Anlaufpunkte, wie die Synagoge, sind immer dabei. Aber in manchen Jahren kommen neue Orte hinzu". Ein neuer Ort war die Franziskuskirche im Stadtteil Morgenleite, wo seit einem Jahr sieben internationale Mitglieder der "Koinonia"-Gemeinschaft leben. Die Christen führen ein Leben, welches an das in einem Kloster erinnert, aber weniger streng organisiert ist.

In der Bahá'í-Religion sucht man dagegen fast vergebens nach "klösterlichen" Strukturen. Es gibt keine bestimmten Symbole, kaum Rituale und kein Priestertum. Andachten finden in Privaträumen statt. Prunkvoller geht es bei den indischen Sikh zu. In ihrem geschmückten Tempel steht ein Aufbau aus Tüchern, Symbolen und Schwertern, hinter dem aus ihrem heiligen Buch gelesen wird. Hier wird die "Pilgerschar der Religionsinteressierten" von etlichen Sikhs mit Turban traditionell bewirtet. Der Besuch einer islamischen Moschee, einer jüdischen Synagoge und evangelischen Kirche standen außerdem auf dem Programm. Eine Teilnehmerin sprach aus, was wohl viele dachten: "Man weiß gar nicht, was es alles in Chemnitz gibt." Auch der BLICK geht auf Streifzug durch die Religionen und stellt demnächst in einer Serie verschiedene Richtungen genauer vor.



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