Geld fürs Sportforum und den Schlossberg

Stadtrat Investitionen auch an Flussufern

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Chemnitz . Mehreren Baumaßnahmen hat der Chemnitzer Stadtrat in dieser Woche zugestimmt. So wurde beschlossen, die große Turnhalle im Sportforum zu sanieren. Hier trainieren vor allem die männlichen Kunstturner bis hin zur Spitzenklasse der Bundeskader. Neben der benötigten größeren Hallenfläche soll auch das vorhandene zweigeschossige Funktionsgebäude erweitert werden. Darin sollen ein neuer Kraftraum im Erdgeschoss und einer neuer Gymnastikraum im Obergeschoss einziehen.

Drei Bauabschnitte soll es ab Juni dieses Jahres geben, einen Abschluss sollen die Bauarbeiten im September 2019 finden. 5,66 Millionen Euro soll die Sanierung kosten, mehr als die Hälfte davon kommen aus Sportfördermitteln des Bundes.

Mehr Sicherheit für das Schlossbergmuseum

Weitere Maßnahmen am Schlossbergmuseum, wurden ebenfalls in dieser Woche beschlossen, die knapp 300.000 Euro kosten werden. Hier wird vor allem in die Sicherheit investiert - einerseits bei der Überarbeitung von Rettungswegen, andererseits auch in die Videoüberwachung des Gebäudes gegen Einbrecher. Hier sollen die Arbeiten im Sommer beginnen und im Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein.

Darüber hinaus beschäftigte sich der Stadtrat mit Baumaßnahmen im Tief- und Straßenbau. So soll am Pleißenbach gegenüber vom Röhrsdorfer Hof eine Brücke erneuert werden - die alte weise zu viele Schäden auf. Zusätzlich werden Uferstützwände errichtet und der Gehweg erneuert. Die Kosten sind auf gut 300.000 Euro veranschlagt, die Arbeiten sollen von April bis November 2018 durchgeführt werden.

Schutz vor Hochwasser

Weitere Baumaßnahmen wurden für die Ufer der Chemnitz sowie an der Würschnitz beschlossen. An der Würschnitz soll eine Uferstützwand an der Klaffenbacher Straße in Harthau erneuert werden - Kosten: 670.000 Euro. An der Chemnitz wird die Uferstützwand zwischen Hartmannhalle und Luxor teilweise erneuert, weil sie beim nächsten Hochwasser einstürzen könnte. Für die gut 88 Meter lange Mauer sind 800.000 Euro veranschlagt.