Grünes Licht für Baumaßnahmen

Stadtrat Areal vorm neuen technischen Rathaus heißt Friedensplatz

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Das Areal vor dem neuen technischen Rathaus heißt jetzt Friedensplatz. So hat es der Stadtrat am Mittwoch entschieden. Foto: Steffi Hofmann

Für zahlreiche Baumaßnahmen hat der Stadtrat am Mittwoch grünes Licht gegeben. Für zirka 1,6 Millionen Euro soll die kleine Turnhalle im Sportforum saniert und erweitert werden. "Die vorhandenen Kapazitätsprobleme ermöglichen es nicht, ein Training für alle Altersklassen durchzuführen", heißt es in der Begründung.

Vieles wird erneuert

Für die Umbaumaßnahme soll ein Teilbereich der nebenstehenden Trainingshalle der Werfer abgetrennt und an die Turnhalle angeschlossen werden. Neben dieser Erweiterung werde die Außenfassade der Turnhalle saniert und das Dach neu gedämmt. In der Turnhalle soll eine Sprunggrube mit Schaumstoffwürfeln, Trennnetzen und einer Grubenrandpolsterung entstehen. Ende Mai 2018 beginnen laut Stadtratsbeschluss zudem Teilsanierungen an der Grundschule Harthau. Alle Fenster und die Fensterbänke sollen erneuert und die Außenfassade saniert werden. Im Innenraum sollen die Türen ausgetauscht werden. In den Unterrichtsräumen und teilweise auf den Fluren würden neue Fußbodenbeläge verlegt.

Neuer Name für dortiges Areal

Weitere 915.000 Euro fließen in die Sporthalle Josephinenschule II auf der Agnesstraße. "Die Sporthalle soll den steigenden Schülerzahlen angepasst und barrierefrei ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem die Erneuerung des Hallenbodens, der Einbau einer Fußbodenheizung, die Trockenlegung der Außenwände und die Instandsetzung des Innenputzes. Zusätzlich soll eine Prellschutzwand sowie eine neue Decke eingebaut werden", so die Stadtverwaltung. SPD, Linke und Grüne haben im Stadtrat außerdem über den Namen des Platzes vor dem neuen Technischen Rathaus entschieden: Friedensplatz wird das Areal künftig heißen. Am 5. März 2018, zum Chemnitzer Friedenstag, soll der Name offiziell verliehen werden. CDU und FDP hatten sich im Herbst für einen Dr.-Helmut-Kohl-Platz stark gemacht, aber keine Mehrheit bekommen.