Guter Auftritt des CFC wird nicht belohnt

Fußball Chemnitz ist nach dem 1:2 gegen Fortuna Köln nun Letzter

Björn Kluft wird vom Kölner Verteidiger zu Fall gebracht. Foto: Harry Haertel

Chemnitz. Die Drittliga-Kicker des Chemnitzer FC verstanden am Mittwoch nach der 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den SC Fortuna Köln die Welt nicht mehr. Denn sie hatten ein gutes Spiel abgeliefert und den Gegner über weite Strecken beherrscht. Aber am Ende standen sie erneut mit leeren Händen da und rutschten zudem auf den letzten Tabellenplatz ab.

Insbesondere in der ersten Halbzeit hatten die Himmelblauen Chancen für drei Spiele, aber Daniel Frahn, Dennis Grote, Florian Hansch und nochmals Frahn trafen nicht in die Kiste. "Wir können nicht mehr viel tun, als wir heute gemacht haben. Wir hätten in der ersten Halbzeit zwei, drei Tore machen müssen, dann wären die Messen gelesen gewesen. Wir verteidigen 80 Minuten gut, machen dann aber zehn Minuten einen Schritt zu wenig, und das wurde brutal bestraft", sagte Frahn. "In Halle müssen wir am kommenden Samstag uns und unsere Fans endlich einmal belohnen", blickte er voraus.

Auch in Überzahl gelang der Ausgleich nicht

Vor 5.493 Zuschauern hatte Hamdi Dahmani Köln in der 28. Minute in Führung gebracht, den vorübergehenden Ausgleich markierte Frahn nach 49. Minuten. In der 53. Minute traf Manuel Farrona Pulido zum 2:1 für die Gäste aus der Domstadt. Chemnitz agierte nun aber nicht mehr so druckvoll und dominant wie vor der Pause. Auch aus einer numerischen Überlegenheit, der Kölner Dominik Ernst musste in der 61. Minute wegen einer gelb-roten Karte vom Platz, konnte der CFC kein Kapital mehr schlagen.

"Meine Mannschaft hätte es sich heute so verdient, als Sieger vom Platz zu gehen. Hätten wir vier Tore geschossen ,wäre das durchaus in Ordnung gewesen", sagte CFC-Trainer Horst Steffen. Dies sah auch sein Kölner Kollege Uwe Koschinat so. "Es war heute ein sehr, sehr schmeichelhafter Sieg für uns", sagte der ehrliche Gäste-Coach.