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IHK: Besorgter Blick auf 2019

Rückblick Vollversammlung der IHK Chemnitz fördert mehrere Probleme zutage

"Wir stehen vor großen Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Fachkräftebedarf. Im Rahmen unseres Risikoradars nimmt dieses Problem an Bedeutung permanent zu", betonte Dieter Pfortner, Präsident der Industrie- und Handelskammer, zur Vollversammlung am Ende des Jahres. Es sei notwendig, die Weichen in der Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland richtig zu stellen. Damit bezog sich der IHK-Präsident auf das neue Gutachten der fünf Wirtschaftsweisen: Der nun schon fast ein Jahrzehnt währende Aufschwung in Deutschland schwäche sich zunehmend ab, diese Prognose ziehe sich auch in das kommende Jahr.

Darüber hinaus brachte Pfortner die Thematik Dieselfahrverbote sowie die Zuwanderungspolitik Deutschlands zur Sprache. Speziell zum letzteren Thema tue sich etwas. Mit Verweis auf die besonders deutlichen Worte der Sachverständigen zur Steuerpolitik übergab er das Wort an den Gastredner Rainer Kambeck. Der Leiter des Bereichs Wirtschafts- und Finanzpolitik beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), informierte zu einer Agenda, die unter anderem Forderungen nach Abschaffung des Solidaritätszuschlags, wirksame steuerliche Förderungen von Forschung und Entwicklung sowie die Reformierung des Außensteuerrechts enthält. Im nichtöffentlichen Teil beschloss die Vollversammlung unter anderem Eckpunkte des Wirtschaftsplanes und die Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2019.



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