"Jauchzet, Frohlocket" in der Schloßkirche

Konzert Am 26. Dezember erklingen die Kantaten 4 bis 6 in Chemnitz

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Das Weihnachtsoratorium ist für viele Menschen ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit. Foto: Andreas Seidel

Für viele gehört das Weihnachtoratorium Johann Sebastian Bachs untrennbar zur Advents- und Weihnachtszeit. Es zählt zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Werken der Musikgeschichte und schafft stets eine Atmosphäre, die festlicher nicht sein könnte. Durch seine umfassende Besetzung mit Chor, Solisten und großem Orchester mit Trompeten und Pauken ist das Oratorium dem Anlass im Dezember angemessen.

Karten an der Abendkasse

Auch die Chemnitzer Schloßkirche, Schloßberg 11, verzaubert in guter Tradition ihre Besucher in der Weihnachtszeit wieder mit diesem Stück Musikgeschichte. Die Teile 4 bis 6 werden am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, ab 16.30 Uhr von den Solisten Jana Büchner, Sylvia Irmen, Benjamin Glaubitz und Johannes G. Schmidt sowie den Sängerinnen und Sängern der St. Petri-Schloß-Kantorei und dem Ensemble Musica Sacra Chemnitz präsentiert. Die Leitung übernimmt Kirchenmusikdirektor Siegfried Petri.

Karten gibt es an der Abendkasse für 17 Euro, ermäßigt 14 Euro (Vorverkauf: 15 Euro/ 12 Euro). Kinder bis 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Am 31. Dezember lädt die Schloßkirche dann ab 19 Uhr zum Silvesterkonzert ein. Unter anderem Werke von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann stehen mit Trompeten, Pauken und Orgel auf dem Programm.

Apropos Orgel: Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Kunstministerin Eva-Maria Stange: "Ich freue mich, dass Orgelbau und Orgelmusik, die auch die Kulturregion Sachsen bis heute mitprägen, diese Auszeichnung und Wertschätzung erhalten haben."