Kneipenmeile: Für mehr Leben in Chemnitz

Projekt Stadt und GGG wollen 1 Millionen Euro investieren

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Markt Chemnitz - Bald soll hier in der Nähe eine Kneipenmeile entstehen. Foto: Linda Laub

Wochenende - und was erleben: In Dresden geht's in die Neustadt, in Leipzig auf die Karl-Liebknecht-Straße und in Chemnitz? Natürlich auf die Innere Klosterstraße - so könnte es bald heißen. Denn für das Areal hinter der Stadtkirche haben der Großvermieter GGG und die Stadt in dieser Woche ein Konzept vorgelegt.

Eine Kneipenmeile für Chemnitz

Neben den jetzigen Restaurants sollen weitere Gastrobetriebe mit internationaler Küche gewonnen werden. Eine richtige Kneipenmeile soll entstehen. Auch Geld wird für die Idee bereitgestellt: 1 Million Euro sollen für einen Springbrunnen, mobile Kunststoffmöbel und Markisen ausgegeben werden, um Außengastronomie attraktiver zu machen.

Schon nächstes Jahr soll es los gehen

Schon im kommenden Jahr soll das Wasser im Springbrunnen plätschern. Und erste neue Restaurants öffnen. Welche? Dazu laufen gerade Gespräche. "Grundsätzlich legen wir Wert auf ein innovatives gastronomisches Konzept, das die vorhandene Gastronomie ergänzt", sagt GGG-Sprecher Erik Escher.

Die Idee zur Kneipenmeile ist weder im Rathaus noch im Büro eines Stadtentwicklers entstanden, sondern stammt von den Bürgern selbst. "Im Rahmen der Ende des Jahres 2016 durchgeführten Bürgerbefragung ,Stadtbummel 2025' ergab sich unter anderem der Wunsch der Befragten nach einer Kneipenmeile entlang der Inneren Klosterstraße", erklärt Escher.

Das in dieser Woche vorgelegte Innenstadt-Konzept geht noch weiter.

Während man auf die Klostergasse zum Schlemmen und Cocktails trinken gehen soll, ist auf der Webergasse Shopping angesagt. GGG und Stadt stellen sich dort eine Art Modemeile vor: Mehrere Boutiquen sollen sich ansiedeln bzw. dorthin umziehen, um Publikum durch ein vielfältiges Angebot zu locken.