Kulturhauptstadt: Bürger sollen weiter im Prozess mitgenommen werden

BewerbungIm Herbst fällt die endgültige Entscheidung über die Vergabe für das Jahr 2025

Chemnitz bleibt als einzige sächsische Bewerberstadt weiter im Rennen um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 und hat die Konkurrenten Dresden und Zittau hinter sich gelassen.

"Aufbrüche - Opening Minds. Creating Spaces" ist das Motto, unter dem die Stadt aus der Erfahrung gesellschaftlicher Umbrüche, wirtschaftlicher Umstrukturierung, politischem Systemwechsel, demografischem Wandel und angesichts von Spaltungstendenzen der Gesellschaft gemeinsam mit Europa mit Kunst, Kultur und Kreativität Aufbrüche wagen möchte. 2020 sind für die weitere Bewerbung von Chemnitz bis zur endgültigen Auswahl im Herbst 600.000 Euro im sächsischen Haushalt als Förderung eingestellt.

"Mit Zuversicht und gestärktem Rücken geht es jetzt in die nächste Runde! Auch für den nächsten Schritt müssen die freie Kulturszene gestärkt und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mitgenommen werden", sagte Bündnis 90/Die Grünen-Stadtrat Toni Rotter nach der Entscheidung.

FDP-Stadrat Frank Müller-Rosentritt ergänzte, dass eine vielfältige Kultur die Grundlage für eine progressive Gesellschaft sei. Zudem biete Chemnitz seiner Ansicht nach mit ihrer langen Tradition als Industriestandort und der Kultur- und Kreativwirtschaft ein einzigartiges Erlebnis für jeden Besucher.