Nachhaltig in die Zukunft

Baukultur Anerkennungspreise für zwei Chemnitzer Projekte

Sachsen/Chemnitz. 

Sachsen/Chemnitz. Unter dem Thema "Nachhaltig in die Zukunft" lobten die Architektenkammer Sachsen, die Ingenieurkammer Sachsen und das Sächsische Staatsministerium des Innern im vergangenen Jahr den Sächsischen Staatspreis für Baukultur aus. Architekten, Ingenieure Stadtplaner und Bauherren konnten dafür sowohl Einzelbauvorhaben als auch städtebauliche Planungen einreichen. Der Fokus lag dabei auf flächen- und ressourcenschonenden Planungen sowie deren Umsetzung. Weitere Aspekte waren die Digitalisierung beim Bauen und die Verwendung neuartiger Rohstoffe. Aus den 24 Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury das Holzhaus Leipzig-Lindenau als Preisträger aus.

Objekte mit baukulturellem Anspruch

Eine Anerkennung erhielten unter anderem die Bio-Fassade "NFK-Bio LIGHT" in Chemnitz sowie der Umbau des Chemnitzer Hauptbahnhofes Chemnitz. "Voraussetzung für eine Nominierung war die gemeinsame Bewerbung von Bauherr und Planer, denn Qualität entsteht nur, wenn alle an der Planung und Ausführung beteiligten Partner zusammenwirken", so die Jury. Mit dem Sächsischen Staatspreis für Baukultur werden zum einen Objekte ausgezeichnet, die einem besonderen baukulturellen Anspruch gerecht werden und somit das Niveau der Baukultur im Freistaat Sachsen anheben. Die staatliche Anerkennung soll dabei Bauherren, Architekten und Ingenieure in genau diesem Sinn motivieren. Zum anderen soll der Staatspreis die Bedeutung von Baukultur im öffentlichen Bewusstsein stärker verankern.