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Chemnitz

Niedrigstes Pendlersaldo seit fast 30 Jahren

Arbeitsmarkt Vier Prozent mehr Einpendler in Sachsen 2017

Rund 2,1 Millionen Einwohner des Freistaates Sachsen gingen im Jahresdurchschnitt 2017 einer Erwerbstätigkeit nach und hatten ihren Arbeitsplatz entweder in Sachsen oder in anderen Ländern innerhalb Deutschlands. Das waren knapp ein Prozent mehr als 2016. Die Zahl der Auspendler - den Erwerbstätigen mit Wohnort in Sachsen und Arbeitsplatz außerhalb von Sachsen - betrug 146.800 Personen und erhöhte sich um 1,1 Prozent. Die Zahl der Einpendler nach Sachsen stieg mit 128.400 Personen im Vergleich zu 2016 mit einem Plus von 4,2 Prozent wesentlich deutlicher an.

Viele Einpendler aus Ausland

Hauptursache für diesen hohen Anstieg war die steigende Zahl der Einpendler aus dem Ausland. Im Jahr 2017 lag damit für Sachsen ein Auspendlerüberschuss in Höhe von gut 18.000 Personen vor. Wie das statistische Landesamt mitteilt, war dieser Pendlersaldo auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1991. Im Vergleich der fünf neuen Länder (+0,7 Prozent) konnte Sachsen einen etwas höheren Zuwachs verbuchen. Alle neuen Länder hatten auch 2017 einen Überschuss an Auspendlern, das heißt die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Arbeitsplatz in einem anderen Land war größer als die Zahl der jeweiligen Einpendler. Der Auspendlerüberschuss in Sachsen war im Niveau der geringste unter den fünf neuen Ländern.



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