Paderborn besiegt den Chemnitzer FC

Fußball Himmelblauen verlieren gegen Gäste 0:2

Myroslav Slavov und Christian Strohdiek in der Luft. (v.l.n.r.). Foto: Harry Härtel

Chemnitz. Der Trainerwechsel hat sich beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC noch nicht ausgezahlt. Die Himmelblauen verloren am Samstag zu Hause gegen den SC Paderborn 0:2 (0:1), kassierten damit die siebte Punktspielniederlage in Folge und bleiben Tabellenvorletzter.

"Wir müssen uns alles hart erarbeiten, die erste Halbzeit waren wir auf Augenhöhe. Doch nach dem 0:2 gingen die Köpfe meiner Spieler etwas runter, auch wenn sich das Team bis zum Schluss nicht aufgegeben hat", sage CFC-Cheftrainer David Bergner.

Er nahm einige Umstellungen im Team vor. So lief Alexander Dartsch, der sein letztes Drittligaspiel für die Himmelblauen im April 2016 bestritten hatte, von Beginn an auf. Julius Reinhardt saß zunächst auf der Bank und wurde durch Laurin von Piechowski ersetzt, im linken Mittelfeld begann Okan Aydin.

"Es war ein geiles Gefühl, endlich wieder auflaufen zu dürfen. Ich habe es schon am Freitag erfahren, dass ich wieder dabei bin", sagte Dartsch.

Zwei klare Chancen

Fast hätte der CFC einen Start nach Maß hingelegt. Doch sowohl Daniel Frahn als auch Dennis Grote konnten ihre klaren Chancen in der Anfangsphase nicht nutzen. Auch danach war es ganz passabel, was die Gastgeber auf den Rasen zeigten.

Doch nach rund 25 Minuten erkämpfte sich Paderborn eine gewisse Platzhoheit, die sie nach einer halben Stunde auch nutzten. Christopher Antwi-Adjei markierte in der 31. Minute das 1:0 für den Tabellenzweiten. Bis zur Pause gelang es Chemnitz nicht mehr, im gegnerischen Strafraum für Alarm zu sorgen.

Wende gelingt nicht mehr

Bergner schickte nach dem Seitenwechsel sein Team zunächst unverändert auf den Platz. Chemnitz intensivierte nun seine Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen, bekam dann aber in der 56. Minute den nächsten Dämpfer verpasst. Der SC Paderborn ließ die Defensive des CFC alt aussehen und erhöhte durch Dennis Srebny auf 2:0.

Dieses Zwischenergebnis trug nicht gerade dazu bei, das die Aktionen der Himmelblauen sicherer wurden. Nach 65. Minuten war für Jan Koch Schluss, für ihn kam Marcus Mlynikowski. Reinhardt ersetzte zugleich von Piechowski.

Eine grundlegende Wende gelang der Bergner-Elf deshalb aber nicht mehr, sodass es beim 2:0 für Paderborn blieb.

"Paderborn ist sicherlich eine richtige Hausnummer in der Liga. Doch wenn wir weiter so auftreten, bin ich frohen Mutes, dass wir bald unsere Punkte holen werden", sagte Bergner.