"Red Hand Day": Gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Aktionstag Im Tietz von 14 bis 17 Uhr ein Zeichen setzen

Laut dem Kinderhilfswerk Unicef sind derzeit weltweit rund 250.000 Kindersoldaten im Einsatz - das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz. Jährlich am 12. Februar wird mit dem "Red Hand Day" dazu aufgerufen, mit roten Handabdrücken ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen. Von 14 bis 17 Uhr findet die Aktion am heutigen Mittwoch im Chemnitzer Tietz statt.

Weltweit rund 250.000 Kindersoldaten im Einsatz

Am 12. Februar 2002 ist das Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention zu Kindern in bewaffneten Konflikten in Kraft getreten, das den Einsatz von unter 18-Jährigen in bewaffneten Konflikten verbietet. Seitdem gilt der Tag als internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Instabilität, bewaffnete Konflikte, Kriege und chronische Gewalt führen überall auf der Welt dazu, dass trotz weltweitem Verbot immer noch zehntausende Kinder als Kindersoldaten für Kämpfe und Kriege missbraucht und jedes Jahr weitere Kinder zwangsrekrutiert werden. Unicef Chemnitz lädt daher heute alle Chemnitzer zur Teilnahme am "Red Hand Day" und zum Dialog ein.

Gemeinsam mit der Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (CDU), des Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke (Bündnis90/Die Grünen) und Stadtrat Hubert Gintschel (Die Linke) möchten die Chemnitzer Initiatoren im Rahmen der3. Chemnitzer "Red Hand"- Aktion auf die Problematik aufmerksam machen. Darüber hinaus gibt es auch Unterstützung von Vertretern der SPD mit Julia Bombien und der FDP durch Hai Bui.