Rektor Strohmeier feierlich ins Amt eingeführt

Uni Feierliche Einführung des neuen Rektors am Montag in der Chemnitzer Petrikirche

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Gerd Strohmeier wurde am Montag offiziell in das Amt des Rektors der TU Chemnitz eingeführt. Foto: Andreas Seidel

Alles ein bisschen pathetischer, aber durchaus auch ein wenig spaßiger: Am Montag wurde Prof. Gerd Strohmeier feierlich in sein Amt als Rektor der TU Chemnitz gehoben. Zwar wurde er bereits im Sommer vergangenen Jahres gewählt und amtiert auch schon seit Herbst - aber eine Investitur inklusive Übergabe der Amtskette, viele Grußworte und Festrede von einer Bundesministerin sollte dann doch sein.

Er will neue Wege gehen

Festlich war der Ort, die Petrikirche am Theaterplatz, programmatisch die Musik: Der Marsch "Land of Hope and Glory" aus "Pomp and Circumstance" zum Einzug des Rektors wie der Ehrengäste oder Griegs "Morgenstimmung" zeigen an, wohin der neue Rektor die Universität führen will: Ein Hauch von Aufbruch, nicht nur Verwaltung, auch Gestaltung der Uni hat sich der Politikwissenschaftler Strohmeier vorgenommen.

Regional und international wolle er die TU weiter profilieren und bei der Führung Transparenz walten lassen: "Für mich ist unsere Universität wie eine Familie, wo nicht immer alle einer Meinung sind, die aber zusammensteht, wenn sie zusammenstehen muss", so Strohmeier in seiner Antrittsrede.

Glückwünsche vom Ex-OB un der Bildungsministerin

Peter Seifert, Ex-Oberbürgermeister und Vorsitzender des Hochschulrats, wünschte dem investierten Rektor: "Mehren Sie das Wohl und das Ansehen der TU Chemnitz, halten Sie Schaden von ihr fern". Festrednerin

Johanna Wanka, Bundesbildungsministerin, konnte der Wahl Strohmeiers viel Positives abgewinnen: Ein Geisteswissenschaftler als Rektor einer Technischen Uni böte die besondere Chance, die Chancen der Technik und die Bedürfnisse von Menschen und Gesellschaft auch in der Wissenschaft zusammenzubringen - die Kombination sei deshalb gut für die Herausforderungen von Globalisierung und Digitalisierung.