Richtungsweisendes Kellerduell

Basketball Chemcats erwarten Schusslicht Osnabrück

Wer zu Hause gegen ein Mittelklasseteam mit 30 Punkten verliert, bei dem muss an seiner Ligatauglichkeit ernsthaft gezweifelt werden. Die Chemcats kassierten gegen Marburg im achten Bundesligaspiel die siebente Niederlage und bekommen weiter kein Bein auf die Erde. "In der Verteidigung waren wir viel zu nachlässig", konstatierte Trainerin Amanda Davidson. Hinzu kamen ein fehlerhaftes Zusammenspiel und eine schlechte Trefferquote trotz vieler gut herausgespielter Chancen. Die Gäste trafen fast nach Belieben. Lediglich die Bosnierin Lejla Bejtic (17 Punkte) hielt einigermaßen gegen. Glücklicherweise können die Katzen ihre Scharte sofort auswetzen, empfangen sie doch am Samstagabend (Beginn: 19.00 Uhr, Schloßteichhalle) das noch sieglose Schlusslicht aus Osnabrück. Die GiroLive Panthers mussten erst kürzlich den Weggang der Tschechin Flasarova (nach Göttingen) verkraften, haben sich dafür die Schwedin Hanson geholt. Wollen die Cats dieses richtungsweisende Kellerduell siegreich gestalten, ist eine ziemliche Leistungssteigerung nötig. "Ich erwarte absolute Einsatzbereitschaft und volle Konzentration jeder einzelnen Spielerin", ist Davidson ob der bisher gezeigten Leistungen ihrer Mannschaft konsterniert. Sollte diese Partie erneut in die Hose gehen, ist die Vereinsführung fast schon gezwungen personelle Veränderungen vorzunehmen, welcher Art die letztendlich auch sein mögen.