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Chemnitz

RSV Chemnitz erhält Lob für die Organisation

Radsport Pedaleur aus dem Allgäu hat die kräftigsten Beine

Der RSV Chemnitz war am vergangenen Sonntag Gastgeber für den ersten Qualifikationslauf zur Deutschen Kriteriumsmeisterschaft. Fast 100 der besten Amateurradsportler aus ganz Deutschland sattelten auf dem Areal vor dem Altchemnitzcenter auf, um eines der 20 Finaltickets zu erkämpfen. Am Ende hatte Jonas Schmeiser vom RSC Kempten die kräftigsten Beine, er setzte sich vor Patrick Reißig (Team SchnelleStelle Leipzig) und Sebastian Vogel vom Radteam Berthold aus Hainichen durch. Die Siegerehrung wurde vom Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, Sven Schulze (SPD) durchgeführt. Schmeiser hatte sich kurz nach dem Start mit seinem Teamkollegen Steffen-Hannes Greger sowie drei weiteren Pedaleuren aus dem Staub gemacht und sammelte eifrig Punkte.

Denn bei einem Kriterium gibt es in regelmäßigen Abständen Zwischensprints, bei denen es wertvolle Zähler zu holten gibt. "Steffen hat mir immer wieder die Sprints angefahren, so konnten wir zeitig gemeinsam den Grundstein für den Erfolg legen", analysierte der Sieger. Er konnte es verkraften, dass die Gruppe später vom Hauptfeld wieder geschluckt wurde. Den Gastgebern vom RSV Chemnitz stellte Schmeiser ein sehr gutes Zeugnis aus. "Das war für ein Kriterium ein richtig geiler Kurs.

Vor dem Start hatten wir ein paar Bedenken, dass es an zwei Stellen gefährlich werden könnte. Aber das hat sich nicht bestätigt. Vielmehr hatten wir als Team sehr viel Spaß auf der Runde", versicherte der Pedaleur. Spannend ging es auch in den Rennen der Nachwuchsklassen zu. RSV-Präsident Thomas Lippold zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden. "Wir haben insgesamt große Starterfelder verzeichnet. In den einzelnen Rennen, die fast ohne Zwischenfall verliefen, sahen wir ansprechenden Sport", sagte Lippold. kbe