Sieg im Kellerduell ist Pflicht

Volleyball Kängurus empfangen Schlusslicht Tübingen

Nach nur einem mageren Sieg in den letzten sieben Partien (3:1 gegen Olympia Dresden) finden sich die Fighting Kangaroos nur auf Tabellenplatz 11 der 2. Bundesliga Süd wieder - und damit mitten im Abstiegskampf. Die Ausbeute von 6:14 Punkten nach zehn Spielen ist für Neu-Trainer Niklas Peisl alles andere als zufriedenstellend, wollte sich der gebürtige Berliner mit seinem Team doch im gesicherten Mittelfeld der Liga einquartieren. Dabei machten die Chemnitzerinnen beim 0:3 zuletzt in Erfurt Fehler en masse. Ob Aufschlag, Annahme, Angriff oder Abwehr, kein Mannschaftsteil fand zur Normalform und so ging man bei den in diesem Jahr gewiss nicht überragenden Thüringerinnen leer aus. "Es fehlte an Leidenschaft, Einsatz, Ideen und Willen", konnte Peisl dem Spiel seiner Damen kaum Positives abgewinnen.

Am Samstag (Beginn: 19.00 Uhr) kommt mit dem FV Tübinger Modell nun das Schlusslicht in die Forstarena. Der Aufsteiger aus Baden-Württemberg konnte bisher erst ein Saisonspiel (3:2 gegen Offenburg) für sich entscheiden, verlor acht seiner zehn Partien gar 0:3. Für die Schwäbinnen scheint diese zweithöchste Spielklasse eine Nummer zu groß. Die Kängurus jedoch könnten im Dezember einen entscheidenden Schritt in Richtung Mittelfeld machen, hat man doch jetzt drei Heimspiele am Stück. Nach Tübingen kommen mit Straubing und Sonthofen zwar Mannschaften aus der oberen Hälfte nach Chemnitz, doch vier Punkte aus den drei Partien sollten möglich sein.