So wird Sachsen zur Modellregion für automatisiertes Bahnfahren

Forschung Uni arbeitet am automatisierten Zugverkehr

Mit dem einzigartigen Modellprojekt "Smart Rail Connectivity-Campus" sollen im Erzgebirge hoch automatisiertes Fahren auf Bahngleisen und smarte Antriebstechnologien weiter erforscht sowie innovative Technologien bis zur Zulassungsreife entwickelt und erprobt werden. Dafür arbeitet die Stadt Annaberg-Buchholz eng mit der Technischen Universität Chemnitz zusammen.

Im Rahmen des Projektes sollen einzigartige Potenziale genutzt und erweitert werden - zum Beispiel die topografisch anspruchsvolle Teststrecke zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz sowie eine hochmoderne technische Infrastruktur mit einem Stellwerk der neuesten Generation. Entlang der Teststrecke zu zudem ein 5G-Telekommunikationsnetz geplant.

"Das Projekt ist auch ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaftsregion Erzgebirge"

Zahlreiche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft arbeiten derzeit daran, das ehrgeizige Projekt "auf die Schiene" zu bringen. Gemeinsam wollen die Projektpartner wesentliche Schritte zur automatisierten, digitalisierten und ökologisch nachhaltigen Zukunft der Bahn gehen. "Die Kooperation der TU Chemnitz, der Stadt Annaberg-Buchholz, der Deutschen Bahn, der Erzgebirgsbahn, Thales Deutschland und der weiteren, vor allem regionaler Partner trägt dazu bei, dass sich Sachsen zu einer Modellregion für nachhaltiges und hoch automatisiertes Bahnfahren entwickelt. Mit dem Projekt wird nicht nur die Mobilität der Zukunft weiterentwickelt, sondern es ist auch ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaftsregion Erzgebirge", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer in dieser Woche bei einem Besuch vor Ort.

Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, ergänzte: "Mit dem SRCC setzen wir auf den Transfer in die Wirtschaft in gesellschaftlich hoch relevanten Zukunftstechnologien. Zudem setzen wir auf die hervorragende Kooperation mit der Stadt Annaberg-Buchholz, um als Universität in die Region hineinzuwirken und diese mitzugestalten." Weitere Informationen unter www.smart-rail.cc.