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Souvenirs einer vergangenen Zeit

Ausstellung Bürger zeigen Erinnerungsstücke aus der CSSR

Vor zwei Monaten startete das smac einen Aufruf: Für einen Teilbereich der nächsten Sonderausstellung wurden Souvenirs gesucht, die ehemalige sächsische DDR-Bürger aus der damaligen Tschechoslowakei mitbrachten beziehungsweise Erinnerungsstücke, die an die Zeit der "sozialistischen Bruderländer" erinnerten. Knapp 70 Bürger meldeten sich, darunter auch der bekannte Chemnitzer Formgestalter Professor Karl Clauss Dietel. Eine Auswahl dieser Objekte stellt das smac ab Ende September in der Ausstellung "SACHSEN BÖHMEN 7000. Liebe, Leid und Luftschlösser" aus.

Exponate werden aller zwei bis drei Monate ausgetauscht

"Wir können inzwischen aus einem Fundus von über 200 Objekten schöpfen. Leider zeigen wir nur einen verschwindend geringen Teil hiervon, doch werden wir die Exponate etwa alle zwei bis drei Monate austauschen", so die Prähistorikerin Claudia Vattes. Sie ist im Kuratoren-Team der Sonderausstellung, bei der es um die 7000 Jahre währenden Kulturbeziehungen zwischen Sachsen und Böhmen geht, für das 20. Jahrhundert zuständig.

Zu den Erinnerungsstücken, die im smac abgegeben wurden, zählt zum Beispiel eine Wanderfahne zum Leistungsvergleich der Verkehrsbetriebe Karl-Marx-Stadt und Most-Litvino. "Etwa ab 1966 gab es bis 1989/90 einen 'Sozialistischen Wettbewerb zwischen dem VEB Nahverkehr Karl-Marx-Stadt und dem Städtischen Verkehrsbetrieb Most (Brüx)'. Vergleichsdaten für den Wettbewerb waren die Plankennziffern der Personenbeförderung, Fahrzeugeinsatzkoeffizienten, Pünktlichkeitsgrad und Energieverbrauch. Die Wanderfahne bekam der Verkehrsbetrieb mit den besten Werten", informiert dazu das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz. Leihgeber der Fahne Thomas Laube, Sammlungsleiter des Vereins Straßenbahnfreunde Chemnitz.



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