Spannender Kunst-Mix in Chemnitzer City

Projekt Galerist Bernd Weise betreibt einen Kunstsalon im Rosenhof

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Bernd Weise in einem Teil seiner Galerie im Rosenhof.Foto: Andreas Seidel

150 Kunstwerke, von quadratisch bis rechteckig, von klein bis großformatig, zieren noch bis Ende des Jahres die Wände eines "Kunstsalons auf Zeit" im Chemnitzer Rosenhof. Der Galerist Bernd Weise hat die Fläche derzeit gestaltet. Weise ist seit 1990 mit seiner Galerie im Agricolahaus in der Inneren Klosterstraße um die Ecke präsent. Dort läuft aktuell noch bis zum 13. Januar 2018 eine Schau über die polnische Malerin Agnieszka Kaszubowska und die japanische Lichtobjekt-Gestalterin Yoshiyuki Miura.

Mit einem Blick über den Tellerrand

Bernd Weise schaut seit jeher gern über den Tellerrand des lokalen Geschehens heraus. So auch in dem Kunstsalon auf Zeit. Zu sehen und zu erwerben sind dort neben Werken von Chemnitzer Künstlern wie Dagmar Ranft-Schinke, dem Ex-Chemnitzer Werner Willig oder dem Berliner Walter Herzog auch Arbeiten von Künstlern der Leipziger Schule wie Wolfgang Matheuer oder Werner Tübke.

Was Weise aber besonders am Herzen liegt, sind die Nachwuchstalente. "Ausgestellt sind auch Bilder von jungen unbekannten Künstlern, die um die 30 Jahre alt sind", erläutert er. So herrscht in dem Kunstsalon ein spannender Mix verschiedener Handschriften.

Nicht nur Kunstwerke auf der Leinwand, sondern auch musikalischer oder literarischer Natur sind in dem Raum im Rosenhof gern gesehen beziehungsweise gehört. Zu Gast war unter anderem schon die Chemnitzer Liedermacherin Frida Lou. Für weitere Kulturbeiträge hat Bernd Weise ein offenes Ohr.

Aber wie geht es 2018 weiter?

"Schauen wir mal", sagt der Galerist und lässt Raum für alles mögliche. Die Fläche des Kunstsalons bezeichnet er als schick. Es sei eine Oase, die in jedem Fall Mut für Neues macht. Geöffnet ist der Salon täglich von 12 bis 19 Uhr.