TU Chemnitz schafft Platz für die Liebe

Bildung Uni erforscht interkulturelle Partnerschaften

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Ein Lehrforschungsprojekt der Juniorprofessur Interkulturelle Kompetenz an der TU Chemnitz beschäftigt sich derzeit mit Interkulturellen Partnerschaften. In drei verschiedenen Teilprojekten unter der großen Überschrift "Von Minne bis Love 2.0 - Geschichte der Liebe als Kulturgeschichte" begleitet ein Teil von Studierenden das Projekt.

"Bei den interkulturellen Paarbeziehungen in der Stadt Chemnitz werden unter interkulturell nicht nur Paare mit unterschiedlichen Nationalitäten erfasst, sondern auch alle anderen Paare, die sich als interkulturell bezeichnen - also zum Beispiel auch ost-west-deutsche Paare, nicht heterosexuelle Paare und Paare, die sich zu mehreren Kulturen zugehörig fühlen", erklärt Studentin Michelle Schenkl.

Den Projektadressaten sollen Beziehungsbiografien von sechs interkulturellen Paaren verschiedener Alter in künstlerischer Form präsentiert. Im Sommer ist dazu eine Ausstellung im Tietz geplant.