TU Chemnitz sucht wieder Probanden

Aufruf Forschungsprojekt zu Demenz

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Foto: Thomas Schmotz

Das TU-Forschungsprojekt für die Entwicklung eines multidimensionalen Instrumentes zur Früherkennung dementieller Erkrankungen geht in die zweite Runde. Wie bereits im Frühjahr 2018 werden dafür wieder Probanden gesucht.

Zur weiteren Forschung sind diesmal Frauen und Männer im Alter ab 80 Jahren aufgerufen, bei denen bisher keine Demenz ärztlich diagnostiziert wurde und die selbstständig - auch mittels Gehilfen - gehen können. Teilnehmende werden am Standort Reichenhainer Straße an drei verschiedenen Tagen für jeweils ein bis zwei Stunden verschiedene Denksportaufgaben, leichte Gleichgewichts- und Gehaufgaben sowie Aufgaben zur Wahrnehmung von Reizen an der Hand und zur Handgeschicklichkeit absolvieren.

Wiederholung nach neun Monaten

Nach neun Monaten werden die gleichen Aufgaben wiederholt, um Veränderungen feststellen zu können. Das Forschungs-Team erfasst alle Anfragen telefonisch unter 0371/53119938 oder per E-Mail an senda@hsw.tu-chemnitz.de. Hintergrund: Es ist bekannt, dass dementielle Veränderungen bereits lange Zeit vor dem Auftreten erster Symptome wie zum Beispiel Wortfindungsstörungen oder Gedächtniseinschränkungen beginnen.

Ziel des Projektes "Sensorgestützte Systeme zur Früherkennung bei dementieller Erkrankungen" ist es, Faktoren im Bereich der Bewegung und Sensorik zu identifizieren, die schon frühzeitig auf eine dementielle Entwicklung hinweisen können.