Wie ein Aachener dem Röhrsdorfer Tierheim hilft

projekt Kuscheltiere sollen echten Tieren in Not helfen

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Marcel Ziarek mit einer Auswahl seiner "Pflegetiere". Foto: privat

Marcel Ziarek sammelt Plüschtiere. Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders ungewöhnlich, allerdings gibt es eine bemerkenswerte Geschichte dahinter. Der 35-Jährige möchte damit echten Tieren helfen und hat im vergangenen Jahr das erste Plüschtierheim der Welt gegründet.

Die Idee hinter dem Projekt ist folgende: Menschen aus ganz Deutschland spenden alte oder nicht mehr benötigte, aber noch gut erhaltene Kuscheltiere. Marcel Ziarek und sein Team bereiten diese auf, desinfizieren sie und bieten sie online, ähnlich wie echte Tiere, zur Adoption an. Über die Spenden, den die "Adoptivherrchen" für die Plüschtiere bezahlen, werden die Kosten gedeckt. 50 Prozent vom Erlös gehen dabei an echte Tierheime, um den dort lebenden Vierbeinern etwas Gutes zu tun.

Projekt soll deutschlandweit bekannt werden

"Im Moment können wir nur 50 Prozent spenden, da wir mit unserem Projekt noch am Anfang sind. Doch wenn sich die Idee weiterverbreitet, können wir in Zukunft vielleicht auch einen höheren Prozentsatz an die Einrichtungen weitergeben", sagt Ziarek.

Doch wie kommt ein Aachener ausgerechnet auf Chemnitz? "Um die ganze Aktion deutschlandweit bekannt zu machen, möchten wir zu jedem Buchstaben des Alphabets in einer größeren Stadt Deutschlands zum Spenden aufrufen und folgerichtig auch in dieser Stadt einem Tierheim helfen", so Ziarek weiter. Die Wahl fiel im Chemnitzer Fall auf die Einrichtung in Röhrsdorf. Nach dem Start in seiner Heimatstadt und einer Aktion in der Bundeshauptstadt Berlin sei nun Chemnitz an der Reihe. Dafür wird nun in den nächsten drei Monaten gesammelt.

Weitere Informationen zur Aktion sowie Kontaktdaten und die Adresse zum Einsenden gibt es auf Facebook.