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Wie man sich bettet so liegt man

Jeder kennt den Spruch, doch vielen ist gar nicht bewusst, wie wahr er ist. Bett, Kissen und Matratze hat einen großen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden und auf damit eben auch ganz konkret auf unsere Gesundheit.

Wo liegt nun aber der Unterschied?

Es gibt unterschiedliche Arten von Betten, die sich in wesentlichen Aspekten voneinander unterscheiden. Besonders relevant sind unterschiedliche Liegesysteme, da sie einen großen Einfluss darauf haben, wie bequem man liegt und wie hoch die Schlafqualität in dessen Folge ist.

Die klassische Variante ist das Bett mit Lattenrost und Matratze. Bei diesem Modell benötigt man ein Bettgestell, welches mit einem Lattenrost ausgestattet wird. Dieser dient als Unterfederung und bietet die Tragfläche für die Matratze. Sie bildet die Liegefläche für den Schläfer.

In aller Munde sind die Boxspringbetten. Sie sind bereits deutlich anders aufgebaut und sind vor allem bei denjenigen populär, die keinen Lattenrost mehr verwenden möchten. Hier besteht die Unterfederung aus einer Box, die mit einem Federkern gefüllt ist.

Diese Art Betten stammt ursprünglich aus den USA. Deshalb trägt es auch den Namen Amerikanisches Bett oder oft auch Continentalbett. Über der Federkern-Box befindet sich die Matratze. Diese ist meist sehr hoch und setzt sich aus unterschiedlichen Schichten zusammen. In Europa findet auch oft ein sogenannter Topper - also eine sehr dünne Matratze, die darüber platziert wird, Anwendung.

Auch Wasserbetten haben ihre Fans gefunden. Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie mit Wasser gefüllt sind. Hier gibt es weder einen Federkern noch einen Lattenrost. Die Matratze wird in aller Regel auf eine gerade Platte gelegt, von der sie gleichmäßig getragen wird. Ein Bettrahmen ist nicht notwendig und stellt nur eine optische Spielerei dar.

Menschen sind unterschiedlich groß und schwer

Besonders große Menschen sollten eine größere Bettlänge wählen. Nur dann kann man sich auch wirklich komplett ausstrecken. Beim Bettenkauf gilt die Faustregel: Körpergröße + 20 cm = die Länge der idealen Liegefläche.

Natürlich hat jeder Mensch seine individuellen Präferenzen. Doch was gibt es generell zu beachten, wenn man sich ein Bett zulegt? Da wäre zunächst die Größe des Betts. Diese muss zu den individuellen Schlafbedürfnissen passen. Wer allein schläft, kommt mit einem 90x200-Modell gut zurecht. Wer sich gerne ausbreitet, darf hingegen gerne eine Nummer größer wählen und sich für die Maße 140x200 entscheiden. Diese Abmessungen eignen sich im Übrigen auch für einen Gastschläfer im eigenen Bett.

Gastschläfer? | Bildquelle: sasint via pixabay

Wenn das Bett dauerhaft zu zweit genutzt wird, empfiehlt sich ein komfortables 160x200-Modell. Volle Bewegungsfreiheit hat man ab 180x200 oder 200x200. Auch in Sachen Matratze sollte man es sich gut überlegen, welches Modell man sich ins Haus holt. Die richtige Matratze ist ausschlaggebend dafür, wie bequem man liegt und wie hoch die Schlafqualität sein wird. Wer sich nicht sicher ist, ob es besser eine weiche oder harte Matratze sein soll und welches Material man persönlich bevorzugt, sollte einmal auf ein paar Modellen probeliegen. Auch die Schlafposition hat einen Einfluss darauf, auf welcher Matratze man am besten schläft. Deshalb werden Modelle mit mehreren Liegezonen immer beliebter. Einige Matratzenhändler bieten sogar Probeschlafen auf ihren Modellen an!

Wer eine Allergie hat oder nachts stark schwitzt, sollte außerdem auf das Material achten. Am besten haben sich bisher Naturmaterialien bewährt - diese sind atmungsaktiv und haben viele positive Effekte auf den Körper.

Bett selber aufstellen 

Von Natur aus benötigt der Mensch Rückendeckung. Viele Einrichtungsratgeber haben sich bereits damit beschäftigt. Eines ist klar: Das Bett sollte niemals mit dem Rücken in den offenen Raum oder zu einer Tür zeigen. Der richtige Ort für das Bett ist eigentlich an der Wand des Raumes. Hier fühlen Menschen sich sicher und geborgen. Wer keinen geeigneten Platz im Zimmer findet, sollte ein Bett wählen, welches mit einem entsprechenden erhöhten Kopfende ausgestattet ist.

Außerdem gilt es, die Größe des Betts an die Größe des Schlafzimmers anzupassen. Auch wenn man gerne viel Bewegungsfreiheit hat - ein zu großes Bett kann den Raum schnell klein und unbehaglich wirken lassen. Außerdem wirkt er oftmals unordentlich, was nicht gerade dazu beträgt, dass man sich entspannt.

Auch auf Fenster und Türen sollte man beim Aufstellen eines Bettes Acht geben. Zugluft ist ungesund und kann zu Verspannungen führen. Daher sollte das Bett niemals zwischen Fenster und Tür stehen. Auch direkt unter dem Fenster ist kein geeigneter Platz für ein Bett.

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