"Wir wollen mehr Angst verbreiten als der Gegner"

Fußball Chemnitzer FC empfängt am heutigen Abend den VfR Aalen

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CFC-Trainer Horst Steffen überlegt einige Änderungen in der Startelf vorzunehmen. Foto: Harry Härtel

Horst Steffen, der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC, wollte sich gestern nicht in die Karten schauen lassen. Zwar hatte er bei der 2:3-Auswärtsniederlage seines Teams beim SC Paderborn durchaus festgestellt, dass nicht alle seiner Spieler Normalform erreichten.

Startelf bleibt vorerst geheim

Dennoch ließ er offen, ob er vor dem Heimspiel gegen den VfR Aalen (Anstoß heute Abend, 19 Uhr) seine Anfangself umbauen wird. "Zum Glück verfügen wir über personelle Alternativen. Alle Spieler geben täglich alles, um sich für den Kader anzubieten", sagte der Coach, ohne konkreter zu werden.

Unabhängig davon sei ihm klar, dass es im Spiel der Himmelblauen Verbesserungspotential gibt. "Wir haben einen Plan und arbeiten daran. Auf jeden Fall wollen wir die positiven Dinge aus dem Paderborn-Spiel mitnehmen", sagte Horst Steffen.

Hier gilt es aufzuholen

Das seine Elf zuletzt bei Standards nicht so gut aussah, wollte er nicht zu hoch hängen. "Fast jede Mannschaft kassiert in diesen Situationen Tore, da stellen wir keine Ausnahme dar", stellte der Trainer klar.

Im zweiten Heimspiel der Saison treffen die Himmelblauen auf den VfR Aalen, der zuletzt zu Hause den Halleschen FC mit 2:1 bezwang. In den Reihen des Gegners steht mit Matthias Morys ein Kicker, der sicherlich besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

Ein Duell auf Augenhöhe

"Ganz ausschalten kann man ihn bestimmt nicht, aber wir werden uns etwas einfallen lassen. Aber auch ein Gerrit Wegkamp kann sehr gut mit dem Ball umgehen", sagte Horst Steffen, stellte aber zugleich klar: "Wir wollen auf jeden Fall mehr Angst verbreiten als der Gegner." Sowohl Chemnitz als auch Aalen haben bisher drei Zähler erkämpft, zudem sind sie Tabellennachbarn.