Zeitreise durch die Aktienspinnerei

Ringvorlesung Geschichte der Puppenbühne im Fokus

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

In insgesamt neun Vorträgen will die TU Chemnitz seit April die Geschichte der alten Aktienspinnerei und ihrer Nutzer darstellen. Nachdem Joachim Stemmler, der für den wissenschaftlichen Altbestand verantwortliche Fachreferent an der Universitätsbibliothek, die Reihe mit einem Vortrag zur Gründungsgeschichte der Alten Aktienspinnerei eröffnete, geht es nun am kommenden Dienstag in die nächste Runde: Im Mittelpunkt steht ab 17 Uhr im Alten Heizhaus der TU die Chemnitzer Puppenspielbühne. Sie wurde 1951 als erste kommunale Einrichtung dieser Art in der DDR gegründet und hatte ab März 1955 mehr als 40 Jahre in der Alten Aktienspinnerei ihre Spielstätte.

Lars Rebehn präsentiert die Geschichte der Chemnitzer Bühne

In einem kurzen Vortrag will am Dienstag zunächst Lars Rebehn, Kurator der Puppentheatersammlung in Dresden und ein profunder Kenner der Geschichte der Puppentheater, zur Historie der Chemnitzer Bühne sprechen. Anschließend nehmen auf dem Podium die ehemaligen Puppenbühnen-Direktoren, Peter Pillep und Manfred Blank, sowie die aktuelle Direktorin des Figurentheaters, Gundula Hoffmann, Platz. "Die Podiumsteilnehmer werden sicherlich eine lebhafte Diskussion untereinander, aber dann bestimmt auch mit dem Publikum zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Puppenbühne bzw. des Figurentheaters führen", hofft der Organisator der Ringvorlesung und Leiter des Chemnitzer Universitätsarchivs, Stephan Luther.

Gäste könnten zur Veranstaltung gern gegenständliche Erinnerungen an die Puppenbühne wie Programmhefte, Plakate, Fotos oder Souvenirs mitbringen, um die Zeitreise in die Geschichte noch anschaulicher zu machen.