Aue auf dem Weihnachtsmarkt in Brüssel

Präsentation Tradition und Moderne fließen zusammen

Aue. 

Der 8. Erzgebirgische Weihnachtsmarkt in der sächsischen Vertretung in Brüssel ist für die Stadt Aue ein besonderer. Die Präsentation, die bis Sonntag läuft, steht diesmal ganz im Zeichen der Stadt und der langjährigen Tradition im Bergbau. In Brüssel vorgestellt wird unter anderem das grenzüberschreitende Projekt der sächsisch-böhmischen Silberstraße, wo die Stadt Aue involviert ist. Außerdem werden, so Stadtsprecherin Jana Hecker, verschiedene Exponate aus Industrie und Kunsthandwerk gezeigt. Außerdem setzt man auf lebendiges Handwerk: vorgestellt wird unter anderem die Kunst des Handschuhmachens und auch die Silberschmuckherstellung spielt eine Rolle. Im Gepäck haben die Auer zudem die Nachbauten von Friedenskirche und Gaedt-Villa im Miniatur-Format. So trägt man ein Stück Heimat ins Zentrum von Europa. Doch nicht nur handwerklich wollen die Auer punkten. Auch mit kulinarischen Genüssen will man für vorweihnachtliche Stimmung sorgen und Besucher fürs Erzgebirge begeistern. Musikalische Akzente setzt das Erzgebirgsensemble Aue. Am Weihnachtsmarkt beteiligt sind auch Ustí und Niederschlesien, die Nachbarregionen Sachsens - es hat Tradition, dass Partner aus Polen und der Tschechischen Republik dabei sind. Der Erzgebirgische Weihnachtsmarkt hat im Vorjahr über 4.000 Besucher angelockt.