Die Freilandpyramiden der Region füllen nun zwei Bücher

Pyramiden Andreas Herklotz hat aufwändig ein Stück erzgebirgische Tradition dokumentiert

Steinbach. 

In der Advents- und Weihnachtszeit ziehen in vielen Orten des Erzgebirges und auch darüber hinaus Freilandpyramiden die Blicke der Einwohner und Gäste auf sich. Andreas Herklotz stellt diese in zwei Büchern vor. "

 

2019 erschienen

Das Erzgebirge und seine Pyramiden" ist 2019 erschienen. Es zeigt über 300 dieser Bauwerke und andere vergleichbare Kunstwerke. Im vergangenen Jahr ist die Region "Zwickau - Chemnitz - Döbeln" dazugekommen. Jede dieser Pyramiden einzigartig. Hinter jeder steckt eine ganz eigene Geschichte. Manchmal haben sie Vereine gebaut. Manchmal sind es Privatpersonen, deren Kreativität und Heimatliebe sie entstehen ließen. Oftmals spiegeln die auf den Pyramiden befindlichen Figuren das Leben in den jeweiligen Orten wieder. Sie repräsentieren häufig die früheren und die aktuellen Gewerke.

 

Beitrag zur Erhaltung der erzgebirgischen Tradition

"Neben den Kirchen sind sie in der Advents- und Weihnachtzeit das Strahlendste, was in den Städten und Dörfern zu finden ist. Deshalb wollte ich sie dokumentieren", so der Autor aus Steinbach. Außerdem möchte er damit einen Beitrag zur Erhaltung einer typisch erzgebirgischen Tradition leisten. Als Mitglied des Erzgebirgszweigvereins Steinbach sorgt er sich um das Erbe der Region.

 

Fotos und Geschichten dazu in zwei Büchern

Jede Pyramide hat er fotografiert. Mit jedem Erbauer und mit jeder Erbauergruppe hat er sich persönlich unterhalten. Viele interessante Gespräche hat er so geführt und viele schöne Geschichten in Erfahrung gebracht, die sonst irgendwann vielleicht vergessen worden wären. Tausende Kilometer hat er deshalb auf den Straßen der Region abgerissen. Zusammengefasst hat er die Geschichten in seinen beiden Büchern. Übrigens gibt es einen kleinen Unterschied zwischen den Freilandpyramiden aus dem Erzgebirge und denen aus dem Erzgebirgsvorland. Die Erzgebirger und Westsachsen gestalten ihre Motive oftmals einen Ticken traditioneller als die Chemnitzer oder Nord- und Mittelsachsen.

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