Erstes Fenster feierlich geöffnet

Adventshaus Mini-Weißbach um ein weltweit einzigartiges Weihnachtsobjekt erweitert

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+Initiator Friedhelm Reuter öffnet das erste Fenster des Adventshauses. Foto: A. Bauer

Weißbach . Eine weltweit wohl einzigartige Attraktion hat seit dem vergangenen Wochenende die Heimatanlage "Mini-Weißbach" zu bieten. Am ersten Advent wurde mit dem traditionellen Öffnen des ersten Fensters dort das sogenannte Adventshaus eingeweiht, das sich etwas von den anderen Objekten der Miniaturanlage im Amtsberger Ortsteil unterscheidet. Während die restlichen Häuser in verkleinerter Form historische Objekte darstellen, musste das Adventshaus vergrößert werden, damit es nun mit einer Länge und Breite von jeweils 1,20 Meter viele Besucher anlockt. Schließlich misst das Original kaum 20 Zentimeter und ist außerdem aus Pappe. Gemeint ist das Adventshaus, das 1926 erstmals gefertigt wurde und als Vorgänger des heutigen Adventskalenders gilt. Mit Kerzen ausgeleuchtet, war das farbige kleine Tischhäuschen früher zur Adventszeit in vielen Wohnzimmern zu finden. Schokolade war damals aber nicht darin zu finden. "Hinter jedem Fenster war ein kleiner Text zu finden. Es geht los mit dem ersten Advent, und nicht mit dem 1. Dezember", erklärt Friedhelm Reuter, er schon seit seiner Kindheit vom Adventshaus fasziniert ist. Mit seinem Kollektion-Reuter-Verlag konnte der Weißbacher vor sechs Jahren die Rechte an diesem Weihnachtsschmuck erwerben. Anlässlich des 90. Jubiläums des Adventshauses sollte es nun auch Teil von Mini-Weißbach werden. "Die Zeit wurde am Ende ganz schön knapp", sagt Reuter. Doch letztlich konnten Hartmut Lehmann und Günter Müller das Modell rechtzeitig fertigstellen.

Neben handwerklichem Geschick war diesmal auch Computer-Fachwissen gefragt, um die vielen Bilder detailgetreu zu drucken, die die biblische Geschichte erzählen. Diese befinden sich hinter den Fenstern, die seit Sonntag täglich gegen 16.30 Uhr geöffnet werden.